Das Auto mit Erfolg selber reparieren: Tipps und Hinweise für Hobbytüftler

Man braucht kein ausgebildeter Kfz-Mechaniker zu sein, um einige Reparatur- und Wartungsarbeiten an eigenem Fahrzeug durchführen zu können. Das kann eigentlich jeder technisch versierte Hobbybastler schaffen, wenn er einige Grundregeln beachtet. Mit der Zeit wird man dann immer besser, auch wenn es am Anfang etwas schwierig sein kann. 

Was man beim Schrauben am Wagen beachten soll

  1. Manche Arbeiten sollte man am besten nach einer genauen Anleitung durchführen. Solche Reparaturanleitungen sind in dem Reparaturhandbuch oder in den Original-Werkstatthandbüchern festgehalten. Wenn man sich an diese Regel hält, können etwaige Schäden am Motor vermieden werden. Arbeiten ohne Anleitung an Bremsen und Fahrwerk können sogar lebensgefährlich werden. Bei Arbeiten am Auto sollte man sich immer vor Augen halten, dass die eigene Sicherheit den Vorrang hat.
  2. Das richtige und hochwertige Werkzeug benutzen: Bei den Arbeiten am Wagen sollte man stets das passende und hochwertige Werkzeug verwenden. Minderwertiges Werkzeug kann sogar die Einzelteile des Wagens bei dem Reparaturversuch beschädigen. Deswegen lohnt es sich, für Autoreparaturen das Werkzeug im Fachhandel und nicht im Baumarkt kaufen.
  3. Original-Ersatzteile: Beim Schrauben am Wagen sollten immer Originalteile benutzt werden. Wer hier sparen will, spart an einer ganz falschen Stelle. Billige Nachbauten haben meistens eine kurze Lebensdauer, passen schlecht an und weisen mangelhafte Funktionen auf. Das wiederum ist mit der Sicherheit beim Fahren verbunden.
  4. Sicherheit geht vor: Wenn man das Fahrzeug heben muss, sollten dafür unbedingt Böcke untergestellt werden. Der Wagen muss während der Arbeiten an den Bremsen oder dem Auspuff stabil postiert sein, sonst befindet sich der Bastler in Lebensgefahr.
  5. Damit zum Schluss keine Teile übrig bleiben: Man sollte während der Arbeit die ausgebauten Teile mit einem Kreppklebeband und einem Filzstift markieren und beschreiben. Somit kann man dann wieder den richtigen Platz beim Einbau finden und dadurch bleiben keine Teile zurück. Bei der Arbeit in der Garage sollte man auch noch auf die Sauberkeit achten, weil wenn das Fett auf die Bremsbeläge kommt, sind sie ruiniert. Die Bremsflüssigkeit auf der Motorhaube kann dagegen den Lack beschädigen.
  6. Genauigkeit beim Einfüllen: Bei Motorflüssigkeiten und Füllmengen ist keine Improvisation erlaubt. Man muss die richtige Flüssigkeit für entsprechende Systeme wählen und verwenden: Bremsen arbeiten mit keinem Hydrauliköl und ins Getriebe darf kein Motoröl gefüllt werden. Auch zu viel des Guten kann dem Motor Schaden zufügen. Deswegen sollte man beim Nachfüllen stets die richtige Menge verwenden.
  7. Die eigenen Kenntnisse nicht überschätzen: Ob man die Reparaturen am Wagen selbst übernimmt, hängt vom Wert des Autos ab. Je teurer oder neuwertiger das Fahrzeug ist, desto riskanter es wird, die Hand selbst anzulegen. Im Zweifelsfall lohnt es sich immer den Weg in eine autorisierte Autowerkstatt zu unternehmen.
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