Nutzfahrzeuge leasen – eine Möglichkeit mit vielen VorteilenMöglichkeit 

Das Wort „leasen“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „mieten“. In der deutschen Sprache hat sich eine Übersetzung eingebürgert, die zugleich Sinn und Vorteil des Leasings auf den Punkt bringt: „nutzen statt besitzen“! Sieben Punkte, warum das Leasen von Nutzfahrzeugen für den Unternehmer eine attraktive Überlegung darstellt.

Punkt 1.
Leasing-Raten werden in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt.

Punkt 2.
Mit Leasing erweitert das Unternehmen seinen finanziellen Spielraum, denn durch die Ratenzahlung wird die Liquidität geschont, der so genannte Cash-flow. Hintergrund: Jedes Investitionsobjekt ist direkt oder indirekt beteiligt an der Erwirtschaftung von Erträgen. Also werden die Leasing-Raten nach dem Prinzip des „Pay as you earn" über diesen Zeitraum verteilt - das Unternehmen muss nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt eine vergleichsweise hohe Summe für das Nutzfahrzeug investieren.

Punkt 3.
Das Leasen eines Nutzfahrzeugs verbessert das Finanz-Rating. Hintergrund: Wirtschaftlicher und juristischer Eigentümer des geleasten Nutzfahrzeugs bleibt der Leasing-Geber - die Leasing-Gesellschaft; sie weist das Nutzfahrzeug in ihrer Bilanz aus. Der Unternehmer (Leasing-Nehmer) investiert bilanzneutral, schont seine Eigenkapitalquote und verbessert sein Finanz-Rating.

Punkt 4.
Wenn der Leasing-Vertrag endet, kann sich das Unternehmen flexibel entscheiden: Will es das Nutzfahrzeug kaufen, es zurückgeben oder den Vertrag verlängern? (Dann möglichst mit monatlicher Kündigung.)

Punkt 5.
Manche Kreditinstitute bieten eine besonders interessante Variante des Leasings zu einem späteren Zeitpunkt: das so genannte „Sale-and-lease-back-"Verfahren. Hier kann das Unternehmen ein bereits gekauftes Nutzfahrzeug nachträglich aus dem Anlagevermögen nehmen und mit Hilfe des Leasing-Vertrags finanzieren: Das Kreditinstitut erwirbt das Eigentum am Fahrzeug (es kauft es) und least es an das Unternehmen. Das Nutzfahrzeug verschwindet aus der Bilanz des Unternehmens, die Liquidität wird erhöht.

Punkt 6.
So genannte Vollamortisationsverträge (nach Möglichkeit mit Verlängerungsoption) verlagern den Aufwand für ein Nutzfahrzeug zeitlich nach vorne. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht kann das manchmal ein Vorteil sein. Das Unternehmen kauft in diesem Fall nach 90 Prozent der AfA-Zeit (Abschreibung für Abnutzung) das Nutzfahrzeug für 10 Prozent des Anschaffungswertes oder sichert durch die Verlängerungsoption die langfristige Nutzung.

Punkt 7.
Auch Selbstständige (Ärzte, Juristen, Architekten, Künstler, Journalisten) profitieren von der Möglichkeit, ein Nutz- oder Firmenfahrzeug zu leasen. In ihrer Einnahme-Überschussrechnung können sie bis zu 30 Prozent als Sonderzahlung steuerlich geltend machen.

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