Für die Google Bildersuche optimieren

Ein Bild ist für die Google Bildersuche relevant, wenn es als solches (für den Nutzer relevantes Bild) für den Crawler auch erkennbar ist. Relevanz heißt hier: Das Erkennen von thematischen Bildmotiven, Filterung von "sinnlosen" Bildern, die z.B. für Navigations- oder Layoutzwecke genutzt werden sowie Einordnung in bestimmte Bildgrößen.

Man erreicht diese Relevanz durch folgende Maßnahmen:

1. Sinnvolles Markup und Must-Have-Attribute

Ein Bild wird momentan (noch) durch seineXHTML Attribute definiert. Diese sind: Höhe, Breite, Alternativ-Text, Titel für einen Tooltip und Quelle. Im Quelltext sieht das folgendermaßen aus:

<img src="" height="" width="" alt="" title="" />

2 Bilder als Beispiel:

Bild A: <img src="/bilder/paris/eiffelturm.jpg" height="300" width="400" alt="Eiffelturm Paris" />

Bild B: <img src="/bilder/thumbs/3453_sm.jpg" alt="" />

Bild A ist anscheinend 400 Pixel breit und 300 Pixel hoch und zeigt den Eiffelturm in Paris.

Ideal.

Bild B ist für die Suchmaschine nicht zu erkennen. Das leuchtet ein. Wichtig ist, dass alle Attribute gesetzt sind. Die Breite und Höhe sind wichtig für die Klassifizierung (groß, mittel, usw), der Alternativ-Text wird in der Google Bildersuche häufig als Bildunterschrift verwendet. Der Dateiname gibt dem Crawler schließlich Aufschluss über das Keyword, dem das Bild zuzuordnen ist.

2. Umgebener Text

Am besten werden die Bilder thematisch eingeordnet, die in einem kontextbezogenen Fließtext eingebettet sind. Diese sollten nach Möglichkeit nicht noch einmal verlinkt werden (auf eine Großversion o.ä.).

3. Keyword Nähe

Das Keyword des Bildes sollte sich als Bildunter- oder Überschrift in der Nähe zum, <img>-Tag befinden.

4. Nice to have

Folgende Punkte sind nicht zwingend nötig, sollte man aber beachten:

  • Kein Keyword stuffing im Alt-Attribut!
  • Absolute Dateinamen verwenden (http://...)
  • Darauf achten, ob die Bilder der Domain evtl. in dem Safe Search Filter landen
  • Alle Bilder in einem Verzeichnis speichern
  • Dieses Verzeichnis crawlbar machen und nicht in der robots.txt sperren

 

Tipp: Man kann seine Seite auch in den Webmastertools -> Einstellungen für den Google Image Labeler anmelden

Vorsicht: Falls Sie planen, bereits indizierte Bilder umzubenennen oder per 301 Redirect auf eine neue Url weiterleiten, kann es passieren, dass sämtliche Bilder aus dem Index verschwinden und es bis zu 3 Monate dauert, bis die neuen URLs indiziert sind. Der Google Bilderindex wird nicht sehr oft aktualisiert.

 

Fazit:

Ich denke, einer der häufigsten Fehler ist das Weglassen/Vergessen der Höhen- und Breitenangaben. Dort liegt vermutlich das meiste Potential für Seiten, die die anderen Faktoren bereits beachtet haben.

Natürlich spielt die Relevanz der Domain und der einzelnen Seite immer eine entscheidene Rolle.

 

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