Welches ist der richtige Anlage-Mix für 2009?

Das neue Jahr hat begonnen und für die meisten Anleger damit die Notwendigkeit, Ihre Anlagestrategie für 2009 überdenken zu wollen oder gar zu müssen. Der teilweise drastische Wertverlust zahlreicher Aktien wie auch Fonds hat mitunter dazu beigetragen, dass viele Anleger nun wieder auf eher konservativere Anlageformen zurückgreifen.

Nicht wenige zogen so ihr Geld aus den hoch spekulativen Geschäften und parken es nun in Anlagen wie Gold, Bundesanleihen, Geldmarktfonds oder in anderen fest oder variable verzinslichen Papieren, die zwar keine hohe Rendite, dafür jedoch ein Höchstmaß an Sicherheit versprechen. Der Nachteil darin ist jedoch, dass dem Markt der spekulativen und volatilen Papiere damit der Kapitalfluss fehlt. Die recht trüben Ausblicke auf die wirtschaftliche Entwicklung 2009 lässt den Unternehmen teilweise keine andere Chance, als beispielsweise durch Kapitalerhöhungen und der damit verbundenen Ausgabe von Optionsscheinen, jungen Aktien und Anleihen neues, frisches Geld in die Unternehmenskassen zu holen. Hier bietet sich die Chance für den Anleger: So begibt beispielsweise Mercedes Anleihen auf ihre Aktien, die bezüglich Verzinsung sehr viel attraktiver sind als die eigentliche Aktien. Auch neuere Produkte wie die Tagesanleihe der Finanzagentur Bundesrepublik Deutschland GmbH - eine Mischung aus Tagesgeld und Anleihe - oder aber auch Klassiker wie Tagesgeld und Termingelder sollten als mögliche Anlageform in Betracht gezogen werden. Sein Geld ausschließlich in sehr stabile, jedoch auch kaum die Inflationsrate ausgleichende Investments wie Gold, Silber oder Sparbücher zu stecken, scheint insofern nicht richtig, als dass Banken und Sparkassen attraktive Angebote machen werden, um die Kunden zu ermutigen ihnen liquide Mittel in Form von gut verzinsten, aber sicheren Anlageformen zu geben. Daher kann es sicher nicht falsch sein, den Großteil des Anlagekapitals in kurzfristige Anlagen mit hohem Sicherheitsgrad zu stecken, um es bei Erholung der Finanzmärkte wieder Rendite stärkeren Investments zu geben. Das Geld quasi ausschließlich in feste Werte wie Edelmetalle oder auch Immobilien sprichwörtlich festzulegen, bedeutet auf Dauer auch Verzicht auf Rendite.

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