Beratungsförderung für Unternehmens-Coaching  

In den ersten Jahren einer beruflichen Selbstständigkeit braucht man viel Engagement und gelegentlich auch gute Tipps, damit man bestimmte Tätigkeiten effektiveren kann. Hier wäre ein Beratungscoaching ganz hilfreich. Leider sind solche Leistungen mit hohen Kosten verbunden.

Damit diese Kosten für kleine und mittlere Unternehmen nach der Überwindung den ersten Schwierigkeiten der Gründung bewältigbar bleiben, gibt es die Möglichkeit, Zuschüsse für Beratungsförderung oder fürs Beratungscoaching zu bekommen. Das Programm hierzu trägt den Namen "Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen sowie freiberuflich Tätige" und wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Eschborn betreut.

Teile der Gelder für die Unterstützung von jungen Unternehmen kommen über den Europäischen Sozialfonds (ESF) und werden damit aus Steuergeldern der Europäischen Union finanziert. Gegenstand der Förderung können allgemeine Beratungen zum unternehmerischen Erfolg aber auch spezielle Beratungen zu "Technologie- und Innovation, Außenwirtschaft, Qualitätsmanagement, Kooperation, Mitarbeiterbeteiligung ... Umweltschutz- und Arbeitsschutzberatungen, Beratungen ... zur Unternehmensführung sowie Beratungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ... " umfassen. (Website: http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/unternehmensberatungen/index.html )

Für die Antragstellung sind für kleine und mittlere Unternehmen keine besonderen Hürden zu überwinden. Antragsberechtigte müssen aber mit ihrer gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit schon mindestens ein Jahr auf dem Markt aktiv sein. Falls weniger als 250 Personen beschäftigt werden und der Jahresumsatz unter 50 Mio. Euro liegt und das Unternehmen nicht mit mehr als 25 % im Besitz eines anderen Unternehmens ist, sind diese Bedingungen für kleine und mittlere Unternehmen leicht einhaltbar.

Der Existenzgründer oder das junge Unternehmen erhält Zuschüsse zur Rechnung, die der Unternehmensberater für Beratungskosten gestellt hat. In den alten Bundesländern beträgt dieser Zuschuss 50 % und reicht bis maximal 1.500 Euro. In den neuen Bundesländern gilt die gleiche Obergrenze, hier kann aber der Zuschuss bis zu 75 % der Beratungskosten betragen.

Antragsstellung und Abwicklung des Zuschusses sind erfolgt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Eschborn. Spätestens 3 Monate nach Abschluss der Beratung muss der Antrag auf Zuschuss dort gestellt werden.

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