Couchsurfing: Weltweit mit couchsurfing.com kostengünstig Urlaub machen

Eine neue Art des preiswerten Urlaubmachens ist die Nutzung des Internets. Im Stile von Web 2.0 Communities findet man unter couchsurfing.com eine Plattform, wo man kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten weltweit finden kann. Im Gegenzug zu diesem Angebot sollte man seine eigene Wohnung für Übernachtungsmöglichkeiten anbieten. So hat man dann auch die Möglichkeit, auf neuem Wege zu internationalem Gedankenaustausch zu kommen.

Zur Registrierung auf der Plattform sollte man ein wenig Englisch beherrschen. Man gibt seine E-Mail-Adresse und weitere Angaben zu Sprache und Wohnort ein. Dann erhält man eine Bestätigungsemail und kann sich auf bei der Community anmelden, wo man zunächst noch relativ umfangreiche Angaben zur eigenen Person zu machen hat. Das ist verständlich, denn die möglichen Gastgeber und Gäste wollen schließlich wissen, wer auf sie zukommt. Anschließend kann man sich dann auf die weltweite Suche nach einer Couch (bzw. nach einem Gästezimmer) machen.

Eine Anfrage verläuft schrittweise. Zunächst wählt man einen Zielort wie Paris und sofort erscheinen übersichtlich die Profile der einzelnen Couch- bzw. Gästezimmer-Anbieter. In so großen Städten wie Paris kommen da schon mehrere Tausend Anbieter zusammen. Ein internes Ratingsystem im Web 2.0-Stil sorgt für eine Bewertung der Gastgeber. Die beliebtesten Couchsurfer mir hoher Referenz stehen weit vorne. Hat man sich für einen oder mehrere Anbieter entschieden, dann kann man eine Anfrage an diese losschicken. Am Anfang ist eine Bestätigung nicht ganz einfach zu bekommen, denn man ist ja selbst noch unbekannt. Hat man dagegen sei eigenes Gästezimmer angeboten und schon einige gute Bewertungen bekommen, dann wird es auch leichter, ein fremdes Gästebett zu bekommen. Auch hier findet sich das Web 2.0-Prinzip der Wechselseitigkeit wieder.

Was denn bei dem Treffen mit dem Gastgeber stattfindet, ist dann ganz spannend. Es besteht die Chance, dass man auf nette und kommunikative Leute trifft, die einem den Urlaubsort zeigen und in ihren Bekanntenkreis einführen. Man kann aber auch in eine Situation der Anonymität geraten, wo man wie im Hotel auf sich allein gestellt ist. Ist man dann wieder zu Hause, bewertet man seine Gastgeber und überlegt, ob man es noch mal an einen anderen Ort versuchen will.

 

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