Energieberatung durch die Verbraucherzentrale NRW

Direkt durch Hausbesuch mit Beratungsgespräch und schriftlicher Expertise bietet die Verbraucherzentrale NRW eine Energieberatung für Immobilienbesitzer von Eigentumswohnungen und Ein- und Mehrfamilienhäuser. Eigener Einschätzung nach ist dieses Projekt ein Erfolgsmodell, denn im Jahre 2008 wurden 3800 Beratungen durchgeführt, die je Objekt Investitionen von ca. 18000 Euro nach sich zogen.

(Quelle auch für die folgenden Infos: http://www.vz-nrw.de/UNIQ124341876028596/link565071A.html)

Eine Beratung zu Hause kostet 60 Euro. Dies ist vergleichsweise günstig, denn die professionellen Berater holen nach eigenen Einschätzungen ca. 800 Euro je Beratungsfall für den Hausbesitzer pro Jahr zurück. Es geht darum konkret die Punkte aufzuweisen, bei denen man durch Heizungsmodernisierung oder Gebäudedämmung längerfristig den Energieverbrauch reduzieren kann. Besonders nach der starken Energiepreissteigerung des letzten Jahres stieg der Beratungsbedarf an. Als Berater werden überwiegend Architekten und Ingenieure eingesetzt, die die örtlichen Bedingungen gut kennen. Diese machen nach Analyse mit eineinhalbstündiger Beratung situationsgerechte und schriftliche Vorschläge für Energiesparmaßnahmen.

Es geht darum die Heizung zu modernisieren, das Gebäude zu dämmen oder undichten Fenstern und Türen auf die Spur zu kommen. Es wird der wärmetechnische Standard des Gebäudes geprüft, die Heizkessel und die Kamine werden auf Schwachstellen untersucht und es wird geprüft, ob es Nutzungsmöglichkeiten für Erdwärme oder Solarzellen gibt. Werden konkrete Vorschläge entwickelt, dann gibt es hierfür auch Kostenschätzungen.

Die Energieberater weisen die Hausbesitzer auch auf Finanzierungsmöglichkeiten hin, damit sie über geförderte Kredite und Zuschüsse, die Kosten für eine Energiespar-Investition reduzieren und über einen längeren Zeitraum zinsgünstig verteilen können.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Leistungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für die Gebäudesanierung in Nordrhein-Westfalen von 2007 (554 Millionen Euro) auf 877 Millionen Euro im Jahre 2008 gesteigert werden konnte. Auch in 2009 gibt es noch ausreichend Fördermittel.

 

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