Wie die Digitalisierung die Arbeitsplätze verändert

Schon seit Jahren verändert die Digitalisierung den Arbeitsmarkt in Deutschland. Denn immer mehr Qualifikationen werden seltener oder gar nicht mehr benötigt, weil Computer diese Aufgaben nun erledigen. So sind beispielsweise die Banken schon seit Jahren mit dem Abbau von Arbeitsplätzen und der Schließung von Filialen beschäftigt. Denn immer mehr Kunden nutzen Online Banking und führen ihre Transaktionen selbst aus, anstatt diese auf einem Überweisungsträger bei der Bank einzureichen. Auch im Einzelhandel ist der klare Trend in Richtung des Internets zu erkennen. Wer seine Kunden nicht auch in digitaler Form anspricht, muss schon seit Jahren mit sinkenden Umsätzen kämpfen.

bild von pixabay

Und wer einen Einblick in ein mittelständisches Unternehmen erhält wird ebenfalls erkennen, dass sich dort in den letzten Jahren einiges verändert hat. Gerade im Büro werden viele Aufgaben von Computern übernommen und die Datenerfassung erfolgt digital.
Dadurch haben sich die Anforderungen an die Mitarbeiter stark verändert. Mittlerweile ist es enorm wichtig, dass der Umgang mit Computern und Programmen zur Datenerfassung und Verarbeitung beherrscht wird.

Die Digitalisierung in der Produktion

In der Produktion ist ganz klar zu erkennen, dass die alten Prozesse ausgedient haben. Die Maschinen werden immer schlauer und es gibt immer mehr Funktionen, die nicht mehr von Menschen übernommen werden müssen. Während der Personalaufwand in den letzten Jahren stetig gesunken ist, sind die Kosten für die Maschinen und die Wartung gestiegen. Die Geräte werden immer komplexer und sie müssen natürlich trotzdem beaufsichtigt werden. Außerdem reicht es nicht aus, sie nur zu überwachen. Viele Arbeiten müssen noch von Menschen vorgenommen werden. Allerdings wird das in Zukunft noch weniger werden. Für die Unternehmen ist das von Vorteil, da Maschinen nicht krank werden und keinen Urlaub brauchen. Die Abläufe werden dadurch planbarer. Allerdings werden durch die technischen Fortschritte andere Dinge notwendig. So ist beispielsweise ein Betriebsstundenzähler zwingend notwendig, um Wartungsintervalle einzuhalten und die Einsatzzeit der Maschinen einschätzen zu können. Diese Daten gilt es dann fortlaufend auszuwerten und zu nutzen

So hat sich der Vertrieb verändert

Wo etwas produziert wird, muss auch Vertrieb stattfinden. Dieser hat sich noch stärker verändert, als die Produktion selbst. Alte Vertriebskanäle haben ausgedient und die Zeiten, in denen Bestellprozesse langwierig waren, sind in den meisten Firmen schon vorbei. Oft gibt es einen kurzen Weg zwischen Käufer und Verkäufer. In der Neukundengewinnung sieht es ähnlich aus. Klassisches Marketing ist out und die Unternehmen müssen immer neue Wege finden, um Kunden für sich zu gewinnen.

Wer noch immer an den alten Strukturen festhält, der kann vielleicht ein paar mehr Jahre bestehen. Doch um wirklich fit für die Zukunft zu sein, muss man als Unternehmen mit der Zeit gehen und offen für Neues sein.
Bei der Gewinnung von Kontakten hat sich nicht so viel verändert. Zwar bieten sich über das Internet ganz neue Möglichkeiten. Doch für einen erfolgreichen Verkauf reicht das nicht aus. Die Digitalisierung im Vertrieb bietet vor allem deshalb neue Möglichkeiten, weil Daten viel besser genutzt werden können. Je mehr man über Kunden und Interessenten weiß, desto besser kann man die eigenen Produkte an den Mann bringen. Wer sich das entgehen lässt, verliert potentielle Kunden und damit Umsatz. 

Beste Artikel in Angestellt
Verwandte Artikel
Artikelinformationen