Arbeitslos melden: schnell und gut vorbereitet 

Schnelles arbeitslos melden bei der Bundesagentur für Arbeit (immer noch Arbeitsamt genannt), das bringt nicht nur Vorteile bei der Vermittlung, sondern ist durch die Gesetze vorgeschrieben, wenn man keine Kürzung des Arbeitslosengeldes riskieren will.

Arbeitslos melden führt recht schnell zu einem Termin mit dem eigenen Sachbearbeiter oder Fallmanager, der zuständig dafür ist, das der Arbeitslose vom arbeitslos melden bis zu einer Fortbildung, Vermittlung oder Existenzgründung umfassend betreut wird. Allerdings hat dieser Fallmanager sehr viele Fälle zu bearbeiten, so dass es bereits beim arbeitslos melden Sinn macht, sich sehr gut auf das Gespräch vorzubereiten.

Arbeitslos melden darf nicht mit arbeitssuchend melden verwechselt werden. Bekommt man die Kündigung vom Arbeitgeber, dann ist diese mit einem bestimmten Kündigungstermin verbunden. Nun kann man sich sofort beim Arbeitsamt arbeitssuchend melden, denn man hat in den meisten Fällen Interesse, das man möglichst noch vor Eintritt der Arbeitslosigkeit einen neuen Job vermittelt bekommt. Ist dies nicht möglich, dann tritt die Arbeitslosigkeit ein und man muss nochmals persönlich arbeitslos melden. Die Arbeitsämter legen hier viel Wert auf das persönliche Erscheinen zur Arbeitslos-Meldung. Dieser Termin wird eher kurz ausfallen. Meist wird bereits bei diesem Termin des Arbeitslos-Melden ein weiterer Termin mit dem nun zuständigen Sachbearbeiter festgelegt, der dann deutlich länger dauern wird. Der Sachbearbeiter wird bei diesem zweiten Termin dann alle Fragen erörtern, die geeignet sind, das arbeitslos sein zu beenden.

Wenn man Ideen zur Vermittlung, Fortbildung oder Existenzgründung hat, dann sollte man diese Vorschläge möglichst konkret in das Gespräch mit dem Sachbearbeiter einbringen. So ist dann eine sehr gute Chance gegeben, dass das arbeitslos melden mit dem Einbringen eigener Ideen gut verknüpft wird.

 

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