Arbeitslos nach Ausbildung oder Studium: Überbrückungszeit nutzen 

Wenn man das Studium (oder eine Ausbildung) beendet, dann hat man häufig keinen Anschlussjob. Man wird also arbeitslos, denn arbeitslos sein ist so definiert, dass man als prinzipiell Arbeitsfähiger keine Arbeit hat. Und nach einem Studium braucht man auch keine Univeranstaltungen zu besuchen, ist also arbeitslos. Man kann sich schon lange vor dem Eintritt des arbeitslos werden nach dem Studium bei der Bundesagentur für Arbeit (dem früheren Arbeitsamt) arbeitslos melden. Offiziell wäre das eine "Arbeitsuchend-Meldung". Die Bundesagentur ist dann dazu aufgerufen, Vermittlungsvorschläge z.B. für befristete Übergangsbeschäftigungen zu machen.


Nach einen Studium wird man aber meist keine Ansprüche auf Arbeitslosengeld durch die Bundesagentur haben. Dies könnte nach einer betrieblichen Ausbildung anders aussehen. Arbeitslos melden könnte dann auch nach dem Studium zu einem Antrag auf Arbeitslosengeld II (Hartz IV) führen. Für diesen Antrag nach dem arbeitslos werden ist aber nicht die Bundesagentur zuständig, sondern je nach Gemeinde eine andere Institution.

Wird man nach Studium oder Ausbildung arbeitslos, dann hat man meist eine gewisse Zeit der Beschäftigungslosigkeit zu überbrücken. Am besten nutzt man diese Übergangszeit, um seine berufliche Basis zu verbreitern. Zum Beispiel durch Sprachkurse oder Schulungen zur Erweiterung der IT-Kenntnisse, je nachdem, was für die spätere Berufstätigkeit besonders relevant ist. Es zeigt sich dann in Bewerbungsgesprächen, dass die potentiellen Arbeitgeber solche Aktivitäten nach dem arbeitslos werden besonders hoch für die Motivation ihrer zukünftigen Mitarbeiter einschätzen. Arbeitslos nach Studium oder Ausbildung: Diese Zeit kann man nutzen, um sich auf zukünftige Aufgaben vorzubereiten.

 
Ihre Artikel Bewertung:
Bitte wählen Sie einen Stern

Durchschnitt: 1.0 / Prozent: 20% , Stimmen: 1

Artikelinformationen