Arbeitslos: was ist zu tun?

In Deutschland gibt es schon sehr lange eine Gesetzgebung, die beim Arbeitslos-Sein für eine finanzielle Unterstützung durchs Arbeitsamt sorgen. Dieses ist aber auf Grund der Gesetze darauf verpflichtet, Speerzeiten und sonstige Sanktionen zu ergreifen, wenn man ein erkennbar arbeitslos werden nicht rechtzeitig anzeigt. Was ist also zu tun, wenn der Arbeitgeber den Arbeitsvertrag kündigt?

Man sollte sich nach dem Zugang der Kündigung sofort beim Arbeitsamt persönlich melden und auch dieses Kündigungsschreiben mitnehmen. Der Arbeitgeber ist auch verpflichtet, dem arbeitslos Werdenden hierzu von der noch laufenden Arbeit freizustellen. 

Gesetzlich vorgeschrieben ist für die Arbeitslos-Meldung nach dem § 38 des Sozialgesetzbuches III, dass der Arbeitslos-Meldende spätestens drei Monate vor der Beendigung des Arbeitsverhältnisses beim Arbeitsamt erscheint. Gibt es eine kurzfristige Kündigung, dann muss man sich innerhalb von drei Tagen arbeitslos melden. 

Um diese Frist der Arbeitslos-Meldung zu wahren, genügt eine telefonische oder schriftliche Meldung, die man dann mit einer Terminvereinbarung verbinden kann, zu dem man sich persönlich beim Arbeitsamt vorstellt. Ein persönlicher Termin des Arbeitslos-Gemeldeten findet auf jeden Fall mit seinen persönlichen Ansprechpartner recht bald statt. Dieser Fallmanager wird die Frage mit dem Arbeitslos-Gemeldeten erörtern, was denn nun als nächstes zu tun ist. Hierzu gehört das Stellen des Antrags auf Arbeitslosengeld und die Überlegung, ob man durch eine Fortbildung seine Vermittlungsaussichten verbessern kann. Für den arbeitslos Gemeldeten ist es sinnvoll, dass er die Frage "Was ist zu tun?" sich vor diesem Gespräch genau überlegt und schon möglichst Vorschläge mitbringt. Was ist zu tun, kann sowohl die Frage nach einer Fortbildung als auch die Frage nach einer Existenzgründung umfassen. 

Arbeitslos melden: Wer die Frage "Was ist zu tun?" aktiv angeht, hat Vorteile bei der Unterstützung durch das Arbeitsamt. 
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