Private Krankenversicherung und arbeitslos: Was ist zu beachten? 

Arbeiter und Angestellte sich meistens Mitglieder einer gesetzlichen Krankenversicherung und behalten diese bei, wenn sie arbeitslos werden. Nur besser verdienende Angestellte mit einem hohen Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze können überhaupt eine private Krankenversicherung abschließen.

Aber auch diese Personen können arbeitslos werden. Hier stellt sich dann die Frage, wie sich dies auf ihre private Krankenversicherung auswirkt.

Diese Entscheidung hängt mit der längerfristigen Perspektive des nun arbeitslos Gewordenen zusammen. Denn er hat jetzt die Option, in die gesetzliche Krankenversicherung zurückzukehren oder seine private Krankenversicherung beizubehalten. Denn nach dem Sozialgesetzbuch V sind Personen, die Arbeitslosengeld beziehen, einerseits Pflichtmitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung, können sich anderseits unter bestimmten Bedingungen von dieser Versicherungspflicht befreien lassen.

Für die private Krankenversicherung sprechen zwar viele Vorteile. Aber es gibt auch Nachteile, insbesondere wenn man im Alter mit hohen Beiträgen bei geringem Einkommen zu kalkulieren hat. Ich dieses für den arbeitslos Gewordenen erkennbar, dann sollte er die Chance nutzen und Pflichtmitglied der gesetzlichen Krankenversicherung werden. Wer hingegen auch schnell mit einen Wiedereinstieg in den Beruf bei relativ hohem Einkommen rechnet, der kann seine private Krankenversicherung beibehalten und den Befreiungsantrag stellt. Allerdings sollte er hierfür schon seit fünf Jahren eine private Krankenversicherung als Ersatz der gesetzlichen Krankenversicherung haben.

Da die Bundesagentur für Arbeit im Falle des arbeitslos Werdens, die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt, besteht auch die Möglichkeit für den arbeitslos Gewordenen, die Kosten für die private Krankenversicherung ganz oder teilweise erstattet zu bekommen.

 

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