Aufstiegsstipendium: Programm der Begabtenförderung

Wer sich erfolgreich in einen Beruf betätigt hat, der möchte vielleicht auch eine frühe Entscheidung gegen ein Studium korrigieren. So könnte sich ein Steuerfachangestellter mit gutem Abschluss vielleicht vorstellen als Bachelor in Betriebswirtschaft eine Jobperspektive zu gewinnen. Oder eine Schreinerin interessiert sich für ein Ingenieurstudium für Holztechnik an einer Fachhochschule.

Hier wie in vielen anderen Fällen bietet der fundierte berufliche Abschluss eine interessante berufliche Perspektive mit Studium. Bei dem steigenden Bedarf für besonders hochqualifizierte Fachkräften sind die Chancen für eine bessere Anstellung durch die Verknüpfung von Hochschulabschluss mit praktischer Berufserfahrung sehr gut. Altersunterschiede nach dem Uni- oder Fachhochschulabschluss werden durch die betriebliche Praxis mehr als ausgeglichen.

Darüberhinaus gibt es noch ein Programm der Begabtenförderung über das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft: http://www.begabtenfoerderung.de/. Denn man möchte bereits jetzt einem späteren Fachkräftemangel vorbeugen und junge und erfolgreiche Berufsabsolventen motivieren, über ein Studium ihre Fachqualifikationen auf höherer Ebene in der Wirtschaft und Verwaltung wirksam einzubringen.

Das Programm der Begabtenförderung läuft unter dem Stichwort "Aufstiegsstipendium" und unterstützt gezielt Interessenten, die während ihrer betrieblichen Ausbildung und anschließenden beruflichen Tätigkeit Engagement und Talent gezeigt haben. Mit Unterstützung eines staatlichen Stipendiums können die Interessenten ein Studium an einer Fachschule oder Uni mit größerer Sicherheit angehen. Das Begabtenförderungswerk zur berufliche Bildung sorgt mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für die Auswahl der Stipendiaten und fördert diese nicht nur mit Geld sondern weiteren Serviceangeboten während des Studiums; damit die üblicherweise sehr hohen Abbruchquoten beim Studium für diese Gruppe der Studierenden klein bleiben kann.

Die Bewerber für das Stipendium müssen sich aber selbst um einen Studienplatz bemühen und können sich dann bis zum 2. Semester für das Stipendium bewerben. Sie müssen dann den erfolgreichen beruflichen Abschluss (Note mindestens 1,9) und eine mindestens zweijährige berufliche Tätigkeit nachweisen. Wird das Verfahren erfolgreich durchlaufen, dann erhält der Student 650 Euro Studienbeihilfe und zusätzlich 80 Euro für Bücher.

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