Ausbildung bei der Polizei 

Die Polizei bietet als Arbeitgeber zahlreiche Möglichkeiten in Bezug auf Ausbildung, Qualifizierung und auch Studium an Fachoberschulen bzw. Akademien.

Bezüglich der Ausbildung ist anzumerken, dass die jeweiligen Zugangsvoraussetzungen (also Schulabschluss und/oder Berufsausbildung, Alter, Größe, etc.) bundes- und landesrechtlichen Bestimmungen unterliegen, also keineswegs einheitliche Übereinkünfte bestehen, was den Verlauf der Ausbildung und den weiteren Aufstieg angeht. Die Unterscheidung zwischen höherem, gehobenem und mittleren Dienst bzw. der Übergang und Aufstieg von dem jeweils einen in den anderen Status ist ebenso wenig bundeseinheitlich geregelt (zwei- und dreigeteilte Laufbahn)
In der Regel jedoch gilt, dass wenn man als Anwärter/in Abitur oder eine Fachhochschulreife vorweisen kann, man sofort in den Vorbereitungsdienst zum gehobenen Dienst, also in die Ausbildung zum/zur Kriminalkommissar/in einsteigt.

Einige Bundesländer bieten Bewerberinnen und Bewerber mit mittlerer- oder Fachschulreife an, den Abschluss einer Fachoberschule nachzuholen und darauf die Ausbildung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst aufzunehmen. Auch kann ein Studium an einer Fachhochschule/Landespolizeischule dazu genutzt werden, in den gehobenen Dienst aufzusteigen. Diese dauert je nach Studieninhalten und obligatorischen Praktika / Anwerterlehrgänge zwischen 3 bis 4,5 Jahre. Je nach Bundesland wir das Studium durch Diplomierung zum gehobenen Dienst bzw. mit einem Bachelor-Abschluss beendet. Nach dieser Ausbildung kann der Dienst als
Polizeikommissar/in bzw. als Kriminalkommissar/in in den jeweils zugedachten Bereichen angetreten werden.

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