Die Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilpraktiker  

Heilpraktiker arbeiten auf ganzheitlicher Basis basierend auf Naturheilkunde. Sie behandeln nicht nur Symptome, sondern betrachten den Menschen im Ganzen mit seinem Umfeld.

Das Zusammenspiel von Seele, Geist und Körper soll berücksichtigt werden. Dabei ist die Aktivierung der natürlichen Abwehrkräfte bzw. des körpereigenen Heilungsprozesses das Ziel. Wobei es viele verschiedene unterschiedliche naturheilkundliche Therapieansätze gibt.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Ausbildung zum Heilpraktiker. Allerdings handelt es sich in Deutschland dabei nicht um einen typischen Ausbildungsberuf und ist nicht gesetzlich geregelt.

Es gibt das Präsenzstudium an einer Tagesschule, das Fernstudium von Zuhause aus oder ein Teilzeitstudium am Abend oder an den Wochenenden. Je nach Form der Ausbildung kann die Dauer von einem bis zu drei Jahren variieren. Nachfolgen kann dann noch eine 6 monatige Vorbereitungszeit auf die Heilpraktikerprüfung. Das ist die amtliche Prüfung des Gesundheitsamtes, bevor man die Zulassung zur Ausübung für einen Heilberuf erhält. Die Prüfung ist abhängig vom jeweiligen Gesundheitsamt und kann bundesweit unterschiedlich sein.
Die Bildungseinrichtungen die eine Ausbildung zum Heilpraktiker ist privat und kostet somit Geld. Ein Fernstudium kann bis zu 2000 Euro kosten. Präsenzausbildung bis zu 6000 Euro. Die Kosten variieren aber von Anbieter zu Anbieter und sollte im Vorfeld erfragt werden. Häufig gibt es von den Bildungseinrichtungen im Vorfeld eine schriftliche und mündliche Prüfung, um die Eignung zu prüfen.
Die Inhalte der Ausbildung umfassen Anatomie, Physiologie, Gesetzeskunde, Psychologie, Hygiene, Naturheilkunde. Weiterbildungsmöglichkeiten eines Heilpraktikers umfassen Homöopathie, Traditionelle Chinesische Medizin, Akupunktur, Kinesiologie, Osteopathie, Aromatherapie, Schröpfen, Autogenes Training etc.

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