Notwendig oder nicht? Die Ausbildung zur Nageldesignerin

Schöne und gepflegte Nägel sind vielen Menschen heute viel Geld wert. Daher ist der Beruf der Nageldesignerin allseits beliebt und gefragt. Immer mehr Menschen machen sich mit einem entsprechenden Studio selbstständig oder verdienen als mobile Nageldesignerin ihr monatliches Geld.

Aber was braucht man, um eine erfolgreiche Nageldesignerin zu werden? Genügt etwas künstlerisches Talent, die richtige Ausstattung und ein ruhiges Händchen? Oder wird doch eine Ausbildung zur Nageldesignerin benötigt, bevor es losgehen kann?

Ausbildung zur Nageldesignerin – es wird mehr benötigt, als nur Talent

Auch eine erfolgreiche und gefragte Nageldesignerin sollte eine Ausbildung absolviert haben – auch wenn diese rein theoretisch amtlich nicht von Nöten ist. Zum einen, weil das den Kunden ein sichereres Gefühl gibt und zum anderen, weil selbst erfahrene Nageldesigner ihre Fähigkeiten und ihr Können immer wieder in diversesten Schulungen und Fähigkeiten erweitern und auf die Probe stellen. Die Ausbildung zur Nageldesignerin darf jedoch nicht mit einer gewöhnlichen Ausbildung verglichen werden. Grundlegend ist die Ausbildung zum Nageldesigner komplett schulischer Natur und besteht in den meisten Fällen aus einem etwa ein- bis vierwöchigen Kurs, der sowohl theoretische als auch praktische Unterrichtseinheiten enthält. Während dieser Einheiten werden nicht nur übliche Praktiken gelehrt, sondern auch wichtige Fragen aufgeworfen und geklärt, sowie viele wertvolle Tipps und Tricks vermittelt.

Ein Großteil der verzeichneten Ausbildungen und Schulungen zur Nageldesignerin wird mit einer umfassenden Prüfung abgeschlossen, die aus mehreren theoretischen und auch praktischen Teilen besteht. Erst wenn die Abschlussprüfung erfolgreich bestanden wurde, wird auch ein Abschlusszertifikat ausgestellt. Wird die Prüfung beim ersten Mal nicht bestanden, was nur sehr selten passiert, da die Punktevergabe sehr offen ist, kann man sie oftmals mindestens einmal wiederholen. Die Kosten einer Nageldesign-Ausbildung belaufen sich, je nach Kursart und –Umfang, durchschnittlich auf 500 bis 1000 Euro.

Tipps für die Zeit nach der Ausbildung

Nageldesign ist sehr gefragt, entwickelt sich aber auch ständig und sehr schnell weiter. Um mit der enormen Konkurrenz mithalten zu können, die dieser Berufszweig vorweisen kann, sollte man immer auf dem aktuellsten Stand bleiben. Das ist durch diverse Weiterbildungsmöglichkeiten machbar, die ebenfalls viele Schulungs- und Ausbildungsinstitut anbieten, die auch Ausbildungen zur Nageldesignerin im Programm führen. Die Kursdauer und Kosten variieren hier aber sehr stark, da es immer auf den Umfang und die thematische Schwere des Angebotes ankommt.

Übrigens muss die Tätigkeit als Nageldesignerin immer beim Gewerbe- und auch beim Finanzamt angemeldet werden – innerhalb des ersten Monats, in dem die Tätigkeit aufgenommen wurde. Das ist auch dann der Fall, wenn es sich um eine Nebentätigkeit handelt. Sogenannte Kleinunternehmer müssen allerdings keine Umsatzsteuer absetzen und auch nicht Buch führen – solange sie als solche einzustufen sind. Außerdem sollte jede Nageldesignerin, egal ob sie zum Kunden fährt oder ein eigenes Studio betreibt, immer eine gesonderte Haftpflichtversicherung abschließen. Denn trotz aller Sauberkeit und Vorsicht kann sich immer mal ein Finger entzünden, oder auch ein Kunde auf der studioeignen Toilette ausrutschen.

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