Die Ausbildung zur Krankenschwester hat sich an heutige Pflegebedürfnisse angepasst  

Das Berufsbild der Krankenschwester hat sich im Laufe der letzen Jahre aufgrund neuer Anforderungen im Gesundheitssektor entsprechend geändert und sich letztendlich zum Ausbildungsberuf Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/Gesundheits- und Krankenpfleger entwickelt.

Die Ausbildung erfolgt bundeseinheitlich in der Regel im Sinne des dualen Systems - also Ausbildung im Betrieb/Krankenhaus und an der Berufsfachschule - und dauert zwischen 3 (Vollzeit) und 5 Jahren (Teilzeit). Dabei ist es je nach Schulabschluss auch möglich, beispielsweise ein Bachelorstudium 'Pflege' zu absolvieren. Insofern hat sich die einstmals sehr auf die Arbeit im Krankenhaus ausgerichtete Ausbildung zugunsten der sehr viel zahlreicheren Herausforderungen und Einsatzgebiete heutiger Kranken- und Pflegebedürfnisse angepasst.

Die Vergütung erfolgt meist nach TVÖD (Tarifvertrag Öffentlicher Dienst) oder in Anlehnung an diese Vereinbarung. Sie beträgt je nach Ausbildungsjahr und Tarifgebiet (West/Ost) zwischen knapp 700 und 900 Euro pro Monat.

Die Betreuung kranker und pflegebedürftige Menschen erfordert von angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger/innen die eigenständige Durchführung ärztlich veranlasste Maßnahmen durch, Assistenz bei Untersuchungen/Behandlungen/Therapien, wie auch die einschlägige Dokumentation von Patientendaten. Insofern sind neben medizinischen Grund- auch gute EDV-Kenntnisse notwendig.

Haupteinsatzorte für die praktische Ausbildung und spätere Einsatzgebiete für angehende und ausgelernte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen sind hauptsächlich Krankenhäuser, (Fach)Arztpraxen oder auch Altenwohn- und -pflegeheime. Ebenso können sie im Sinne der Kurzzeitpflege oder für die Pflege von Menschen mit Behinderung eingesetzt werden.

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