Was der Beruf über die Partnerschaft und Persönlichkeit verrät

Dass etliche Beziehungen schon nach kurzer Zeit scheitern, hat vor allem mit einer misslungenen Partnerwahl zu tun. Viele Singles achten bei der Partnersuche auf die falschen Dinge. So wird zum Beispiel viel zu häufig auf das Aussehen geachtet. Verübeln kann man dies den Menschen nicht, schließlich ist es schön, über einen attraktiven Partner oder eine attraktive Partnerin zu verfügen. Aber ob eine Beziehung dauerhaft bestehen kann, hängt weniger vom Aussehen, sondern vielmehr von den Charaktereigenschaften ab.

Der Charakter und das Wertesystem spielen in einer Beziehung eine ungemein wichtige Rolle. Es ist wichtig, dass Übereinstimmungen bestehen oder sich Eigenschaften zumindest ergänzen. Auf diese Weise wird das Konfliktpotential maßgeblich verringert. Folglich ist es für Singles empfehlenswert, bei der Partnersuche gezielt auf diese Dinge zu achten – wobei dies natürlich leichter gesagt als getan ist.

Nur wenige Singles werden über solch gute psychologische Kenntnisse verfügen, um Charaktereigenschaften anderer Personen schnell und gut einschätzen zu können. Doch zumindest gibt es Hilfsmittel. So bietet es sich beispielsweise an, sich über den Beruf eines potentiellen Partners / einer potentiellen Partnerin zu informieren. Wie eine Studie von Parship und der Uni Bremen zeigt, lassen sich vom Beruf relativ gute Rückschlüsse auf die Persönlichkeitseigenschaften ziehen. Die Studie steht kostenlos über folgenden Link zum Download bereit: http://www.parship.de/pics/downloads/de_DE/PMI_Berufeauswertung_220512.pdf

Im Wesentlichen ist die Studie eine Bestätigung früherer Vermutungen, dass vom Beruf einer Person zumindest teilweise auf bestimmte Persönlichkeitsmerkmale und Charaktereigenschaften geschlossen werden kann. Die Studie basiert auf knapp 4.000 anonymen Persönlichkeitsprofilen der Partnerbörse, die von Experten ausgewertet wurden.

Für Singles sind die Erkenntnisse der Studie sehr hilfreich. Zwar dürfen die Stereotypen über einzelne Berufsgruppen nicht überschätzt werden. Doch zumindest liefern sie eine gewisse Orientierung. Wer zum Beispiel nach einem Partner sucht, der sich an Normen und Regeln hält und außerdem sehr logisch agiert, sollte sich nach einem Juristen umsehen.

Die Studie bestätigt unter anderem das Vorurteil, dass Informatiker vergleichsweise introvertiert sind. Zugleich gelten sie als äußerst pragmatisch. Ganz anderes verhält es sich wiederum mit Architekten sowie auch anderen kreativen Berufen. Wer einen solchen Beruf ausübt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit empathisch – wobei die Ausprägung natürlich von Person zu Person verschieden ist.
 

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