Berufe mit Sport

Sport ist nicht nur im Bereich der Freizeitbetätigung ein breites und vielfältiges Betätigungsfeld. Auch wenn es um Berufsbilder geht, bietet der Sport zahlreiche Tätigkeiten.

Berufe mit Sport

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Einer der populärsten Sportberufe ist hierbei ohne Zweifel der Sport- und Fitnesskaufmann - bzw. Kauffrau. Dabei handelt es sich um einen dreijährigen Ausbildungsberuf, der vor allem von Sportverbänden, Sport- und Badeämtern oder auch im Bereich Wellness angeboten wird. Nach erfolgreichem Abschluss arbeiten Sport- und Fitnesskaufmänner - bzw. Kauffrauen in Schwimmbädern, Fitnessstudios, bei Sportverbänden oder auch in Tourismuszentralen und betreuen dort die Konzeption und Durchführung von den jeweiligen Angeboten [http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=14449].

Sportassistent/innen hingegen werden an Berufsfachschulen ausgebildet und übernehmen danach Aufgaben im Bereich Sportverwaltung bzw. Sportmanagement beispielsweise bei Sportvereinen wahr.

Im Bereich der Hochschulausbildung lässt sich das Berufsbild des Sportökonomen/der Sportökonomin nennen. Diese Fachkräfte studieren an (Fach)Hochschulen und werden danach im Vertrieb, Marketing bzw. im Management von Sportartikelherstellern, Sporteventveranstaltern (also Europa- oder Weltmeisterschaften, etc.) oder auch von Sportverbänden eingesetzt. Das Studium Fachökonom/in lässt sich auch als Bachelor bzw. als Masterstudiengang belegen.

Eher im handwerklichen Bereich angesiedelt ist der/die Sportgerätebauer/in. Diese Tätigkeit findet sich vornehmlich in der Herstellung bzw. Entwicklung von klassischen und innovativen Sportgeräten (Skier, Surfbretter, Skyver, etc.) und in der regel wird eine handwerkliche Berufsausbildung vorausgesetzt. Auch lassen sich hier Fort- und Weiterbildungen bzw. Bachelor-Studiengänge im Bereich Ingenieurwesen nennen, die eine Tätigkeit als Sportgerätebauer/in als Grundlage haben und auf eine Tätigkeit als Sportgeräteentwickler zielen können.

Im therapeutischen Bereich arbeiten hingegen Sportheilpraktiker/innen. Sie beschäftigen sich mit der auf Naturheilkunde bzw. alternativer Medizin beruhenden Behandlung von Sportler/innen. Auch hier ist eine Ausbildung zum/r Heilpraktiker/in notwendig mit optionaler Spezialisierung durch entsprechende Fort- und Weiterbildungen.

Natürlich sollten letztendlich auch die klassischen Berufe wie eben Sportlehrer/in oder auch Sportphysiotherapeut/in genannt werden. Doch ähnlich zahlreicher anderer Berufsbilder, sehen sich auch die Sportberufe einer wachsenden Vielfalt von Angeboten bzw. auch Anforderungen gegenüber gestellt. Die Verquickung wirtschaftlicher Interessen mit Sport im Profi- und Amateurbereich setzt mehr und mehr betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse voraus. Der Wunsch nach dem schnellen und mobilen Alltag angepassten sportlichen Betätigungen bzw. der Anspruch an Umwelt- und Ressourcen schonende Materialien im Bereich Sportgeräteherstellung erfordern immer neue und spezialisierte Aus-, Fort- und Weiterbildungen.

 

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