Berufsberatung und Berufsberatungstage

Eine Berufsberatung zielt generell darauf ab, die Interessen und Fähigkeiten sowohl Jugendlicher wie auch Erwachsener zu einem oder mehr Berufs- , Aus- oder auch Umschulungsangeboten zusammenzufassen. Sie kann von der Bundesagentur für Arbeit, aber auch von (privaten) Bildungsträgern oder aber auch von dafür zuständigen Abteilungen an Universitäten angeboten werden.

Wichtig ist, dass die Berufsberater/innen fundierte Kenntnisse unterschiedlichster Berufsbilder haben und auch in der Lage sind, die Fähigkeiten und Qualitäten der Suchenden zu erkennen, zu benennen und erfolgreich einzuordnen.

Zudem gibt es meist kurz vor Ende eines Schuljahres Berufsberatungstage, an denen sich vergleichbar mit einer Messe, mehrere Berufsberatungen aber auch Firmen präsentieren, um Schulabgängern und anderen wertvolle Tipps, Perspektiven und Alternativen anbieten zu können.

Die Berufsberatung muss ähnlich des mehr und mehr komplexer werdenden Arbeitsmarktes ebenso sehr flexibel und schnell auf Veränderungen reagieren können. Eine eingehende Beratung erfordert deshalb schon eine ganze Menge Vorarbeit: Fragebögen, Profilings, psychologische Tests - all dies kann Bestandteil einer Berufsberatung sein. Schließlich ist es nicht einfach, Qualitäten und Defizite auf den ersten Blick zu erkennen und dazu das perfekte Berufsbild zu finden. Schließlich fordern unterschiedliche Tätigkeiten auch Dinge, die beim Berufswunsch mitunter übersehen werden, eben weil sie wenig bekannt oder beliebt sind.

Die Aufgabe eines Berufsberaters sollte insofern auch darin liegen, jenseits der 'Schokoladenseiten' eines Berufs auch die weniger attraktiven Aufgaben anzusprechen. Außerdem sollten immer auch Alternativen angeboten werden, so dass zwar eine Konzentration auf ein oder zwei Berufsfelder, jedoch keine Versteifung auf einen bestimmten Beruf erfolgt. Dies kann nämlich zur Folge haben, dass bei Scheitern keine andere Option wahrgenommen wird.

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