Bewerbungsgespräch: Tipps zum Verhalten und Vorbereitung

Auf der Suche nach einer (neuen) Arbeit müssen mitunter einige hindernisse überwunden werden, um letztendlich die erwünschte Anstellung zu erhalten. Neben den ersten 'Etappen' wie eben Stellensuche und Bewerbungsunterlagen, stellt das Bewerbungsgespräch als im dem Sinne erstes persönliches Auswahlverfahren spezielle Anforderungen an die Bewerber.

Natürlich gibt es keine allgemein gültigen 'Naturgesetze', wenn es um das richtige oder eher korrekte Verhalten beim bewerbungsgespräch geht. Dennoch existieren Übereinkünfte, welche im dem Sinne für die meisten Gespräche gültig sind:

Pünktlichkeit - Den richtigen Zeitpunkt zu wählen, wenn es um den Bewerbungsgesprächstermin geht, ist sicher einer der heikelsten und wichtigsten Punkte. Generell sollte man für den Weg immer eventuelle Verspätungen (Stau, Zugausfall, etc.) einkalkulieren, wennmöglich die strecke vorher bereits abfahren und so nicht überpünktlich, doch mindestens 10 Minuten vor dem eigentlichen Termin anwesend sein.

Kleidung - Je nach Stelle sollte die Kleidung angemessen gewählt werden, was jedoch nicht bedeutet, dass man bei der Bewerbung um eine Stelle im Handwerk in Arbeitskleidung erscheinen sollte. Der Anzug, das Kostüm, etc. sollten der Stelle entsprechend gewählt werden. Nicht jeder Personalchef bevorzugt Maßanzüge. Tabu hingegen sind Turnschuhe, T-Shirt und eventuell auch Jeans. In jedem Fall sollte die Kleidung gepflegt, gebügelt und fleckenfrei sein.

Das Gespräch - Wenn der eigentliche Teil des Gesprächs beginnt, sollten die Hände weder in den Taschen noch in die Hüfte gesteckt werden. Ein selbstbewusstes Auftreten überzeugt jeden Verantwortlichen. Dies sollte sich jedoch nicht in einem zu freundschaflichen oder festen Händedruck, Ton oder 'flotten Sprüchen' widerspiegeln. Ebenso sollten zu lange Pausen vermieden und Fragen über das Unternehmen unbedingt gestellt werden. ´Der eigene Lebenslauf sollte offensiv 'verkauft' werden, d.h. auch Zeiten der Nichtbeschäftigung sind weder tabu noch Grund zur Scham.

Natürlich spielen auch Gehaltswünsche und andere Rahmenbedingungen eine Rolle, nur sollten diese nicht das dominante Thema sein. Hier kann es sich sprichwörtlich auszahlen abzuwarten, bis der Personalchef selbst damit beginnt oder aber man 'vertagt' es auf ein eventuell zweites Gespräch.

 

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