Präsentationstraining 

Präsentation ist die Praxis des Zeigens und Erläuterung der Inhalte eines Themas, um ein Publikum oder Lernende zu neuen Zielen zu bringen. Ein Präsentationstraining soll dazu dienen, die Fähigkeiten hierzu zu entwickeln. Da Präsentationen heutzutage oft mit Software umgesetzt werden, beispielsweise mit dem Programm Microsoft PowerPoint, ist eine solche Software-Schulung auch oft Teil beim Präsentationstraining.

Dieses soll damit zugleich wesentliche Kommunikationstechniken vermittelt und deutlich machen, wie diese über Software-Einsatz kompetent umsetzbar sind.

In den letzten Jahren verlangen auch Arbeitgeber oft von Bewerbern, dass diese eine oder mehrere Präsentationen umsetzen, wenn sie im Bewerbungsverfahren erfolgreich sein sollen. Somit kann das Präsentationstraining auch Teil des Bewerbungstrainings sein, wie es Hochschulabsolventen oder arbeitslosen Bewerbern über entsprechende Schulungseinrichtungen angeboten wird. Hier findet man auch den Einsatz von E-Learning als Bereich beim Präsentationstraining und setzt auch verstärkt auf Möglichkeiten, das Präsentationstraining zu Hause umsetzbar zu machen.

Zentraler Aspekt erfolgreichen Präsentationstrainings ist die Fähigkeit des Präsentators seine Ziele Adressaten-gerecht und interessant umzusetzen. Hierzu ist es auch wichtig, dass Visualisierung-Technik Bestandteil vom Präsentationstraining wird. Nützliche Illustrationen sind während dem Präsentationstraining zu reflektieren; es ist deutlich zu machen, wie zahlenmäßige Zusammenhänge in Präsentationsgrafik umsetzbar wird. Weitere Techniken der Visualisierung sollten auch inhaltliche Zusammenhänge als Abläufe hinreichend plastisch werden lassen. Klare und logische Auslieferung von Ideen während der Präsentation sind ein wichtiger Bestandteil für eine erfolgreiche berufliche Karriere.

Es gibt einige einfache und wichtige Regeln, die mehr oder weniger mit unterschiedlicher Gewichtung bei jedem Präsentationstraining eine Rolle spielen.

Regel 1: Sprechen Sie das Publikums direkt mit dessen Interessen und Wünschen an.

Hier geht es auch darum, die Wichtigkeit des Blickkontaktes im Präsentationstraining zu vermitteln. In der Vorbereitung einer Präsentation muss man sich auch Gedanken zu den Zielen und Erwartungen seiner Zuhörer machen, damit diese zielgruppengemäß in die Vorbereitung der Präsentation eingehen.

Regel 2: Weniger ist mehr.

Einer der Hauptfehler herkömmlicher Präsentation ist es, dass man mit den Möglichkeiten der Präsentationssoftware zu verschwenderisch umgeht und damit die eigenen Zielsetzungen überflutet. Beim Präsentationstraining müssen es die Teilnehmer lernen, mit wenigen und kurzen Sätzen, mit weniger und aussagekräftigen Bildern und Diagrammen zu überzeugen. Die Botschaft der Präsentation muss einfach vermittelbar sein.

Regel 3: Zentrale Botschaften müssen wiederholt und in einprägsame Bilder umgesetzt werden.

Wichtig für ein Präsentationstraining ist, dass die zentralen Aussagen einer Präsentation immer wieder in neuen Aspekten gebracht werden, damit sie sich in die Gedanken der Zuhörer einprägen und dort dauerhaft wirksam bleiben. Gezielte Zuhörerbeteiligung mit Rückfrage- und Diskussionsmöglichkeiten unterstützen diese Botschaften beim Präsentationstraining.

Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Regeln für gutes Präsentationstraining. Wichtig ist auch, dass Prüfungsmöglichkeiten mitgedacht werden, um dem Präsentator nach der Veranstaltung eine Rückmeldung zu geben, wie denn die Präsentation gelaufen ist. Eine solche Rückkoppelungsmöglichkeit ist auch ein wichtiges Lernziel für jedes Präsentationstraining.

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