Computer Based Training (CBT) ermöglicht individuelles Lernen 

Der Begriff Computer Based Training (CBT) beschreibt die Möglichkeit anhand von CD-Rom oder auch DVDs am Computer zu lernen.

Die Loslösung vom klassischen Präsenzlernen bzw. Klassenverband hinzu orts- und zeitunabhängigeren Lernformen hat mit den Lernangeboten in Form von Software eine neue Qualität erreicht. Spezielle Programme und Anwendungen erlauben hier, dass sich die Lernenden in ihrem eigenen Rhythmus weiterbilden und sich ihr Lernprogramm auch entsprechend individuell zusammenstellen können. Interaktive Formen sind dabei immer beliebter.

Während in den vergangenen Jahren vor allem Computer-Anwendungen, Sprachen und Kinderlernprogramme die Basis eines Großteils der CBTs ausmachte, finden sich mittlerweile praktisch alle Lerninhalte als Computerlernprogramme wieder. Schnellere und effizientere Hardware, wie aber auch 'intelligente' Software machen Computer Based Trainings auch für betriebliche Fort- und Weiterbildungen interessant. Dabei setzen die Produzenten solcher Programme vor allem auf die multimediale und dadurch kurzweiligere Umsetzung der Lerninhalte. Bilder, Ton, Texte, Animationen und Videos sollen anschaulich präsentieren, was gelernt werden muss.

Eine grobe Unterscheidung wird bei Computerbasierenden Lernprogrammen zwischen tutoriellen Systemen und Simulationen gemacht. Tutorielle Systeme reagieren auf die Eingaben der Nutzer und sind mit Tipps zu den jeweiligen Aufgaben versehen. Simulationen ihrerseits sind sehr praxisbezogen und ermöglichen virtuelle Probleme sehr realitätsnahe und interaktiv zu lösen. Weiterhin gibt es noch Präsentationssysteme, die ähnlich Lehrbüchern den Lerninhalt multimedial und in kleine Einheiten vermitteln.

Bezüglich der Gestaltung und Konzeption von CBTs versuchen mittlerweile alle Verlage und Hersteller, ihre CDs und DVDs nicht nur unter Programmierungsaspekten zu optimieren, sondern vor allem auch neueste Erkenntnisse der Lern-Lehrforschung und der Andragonik - der Erwachsenenbildung - mit einzubeziehen. Schließlich müssen Computertrainings nicht nur technisch, sondern auch bezüglich Lernerfolgen, Kurzweil und Abwechslung 'funktionieren' und entsprechende Stimulationen bei den Anwendern auslösen, um letztendlich erfolgreich zu sein.

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