Erfolgreich arbeiten im Homeoffice

Das Wort Homeoffice – vor einigen Jahren höchstens in modernen Agenturen gebräuchlich – hat längst Einzug in den täglichen Sprachgebrauch gehalten. Unsere Arbeitswelt ist im Umbruch, bereits seit einigen Jahren und sicher auch noch eine Weile länger. Zu diesen Veränderungen gehört auch ein flexiblerer Umgang mit Arbeitsort und Zeit. Viele Unternehmen genehmigen ihren Mitarbeitern den einen oder anderen Homeoffice-Tag oder stellen sogar frei, wo gearbeitet wird.

Homeoffice

Diese Möglichkeit wird nicht nur, wie man vielleicht vermuten mag, von leitenden Angestellten oder Managern genutzt, sondern sehr gern auch von jungen Eltern, die nach der Elternzeit wieder die Arbeit aufnehmen. Eine andere Situation stellt sich bei Selbstständigen dar, die von Ihrem Zuhause aus arbeiten und sich daher dort ein Büro einrichten müssen. Wenn dies Vollzeit genutzt wird, sollte es schon möglichst komfortable, praktische und gesunde Arbeitsbedingungen aufweisen.

Die Vorteile des Homeoffice

Tatsächlich bietet diese Arbeitsform einige Vorteile, und zwar sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber. Letzterer spart unter Umständen bei der Ausstattung der Büroräume, wenn sich zwei oder sogar mehr Mitarbeiter einen Arbeitsplatz teilen können, da sie nur teilweise vor Ort sind. Auch wenn ein Betrieb wächst und bei den vorhandenen Räumlichkeiten an die Grenzen stößt, kann eine solche Aufteilung eine Übergangslösung sein.

Der Arbeitnehmer wiederum spart sich in jedem Fall den Arbeitsweg, wobei der Gewinn heutzutage vor allem in der gewonnenen Zeit liegt. Wir haben in der Vergangenheit gelernt, flexibel sein zu müssen und weitere Wege zur Arbeit in Kauf zu nehmen. Ein Weg von mehr als einer Stunde oder mehr ist da keine Seltenheit. Gerade für Mütter oder Väter, die pünktlich ihre Kinder abholen müssen, bedeutet das häufig puren Stress, der durch die Arbeit im Homeoffice gemindert wird.

Hinzu kommt, dass die Arbeitszeit im Homeoffice teilweise flexibler gestaltet wird, der Mitarbeiter dort also unter Umständen zu anderen Zeiten arbeiten kann als es im Büro der Fall wäre. Dabei kommt es allerdings auf die Tätigkeit an. Außerdem kann genau das auch zu einem Nachteil werden.

Nachteile der Arbeit im Homeoffice

Wer daran gewöhnt ist, im Homeoffice zu arbeiten, der neigt dazu, am Abend "schnell noch mal" die Mails zu checken, ein Angebot fertigzustellen oder ähnliches. Das heißt, die Arbeitszeiten werden zum Nachteil des Arbeitnehmers aufgebrochen und es entsteht Mehrarbeit, die aber – da sie aus eigenem Antrieb erfolgt – nicht ausgeglichen und im schlimmsten Fall nicht einmal registriert wird. Umgekehrt trägt natürlich auch der Arbeitgeber das Risiko, dass im Homeoffice nicht so konzentriert oder engagiert gearbeitet wird wie erwartet, da der Mitarbeiter nicht oder kaum kontrolliert werden kann.

Auch spontane Abstimmungen mit Kollegen sind auf diese Art oft umständlicher, wenn die Mitarbeiter sich erst per Skype oder ähnlichen Kommunikationsmöglichkeiten zusammenfinden müssen, anstatt sich einfach in der Kaffeeküche zu treffen, um ein Problem zu klären.

Letztlich muss natürlich der Arbeitnehmer in seinem Zuhause die Möglichkeit haben, sich überhaupt ein Homeoffice einzurichten. Ein kleiner Tisch, der im Schlafzimmer in die Ecke gequetscht wird, ist da zum Beispiel nicht die optimale Lösung. Um bei der Einrichtung oder Umgestaltung etwas Geld einzusparen, können Online-Portale wie Gutscheinsammler und ähnliche sinnvoll sein, da sie regelmäßig neue Rabattcodes für Shops wie Home24, Depot oder yourhome bereithalten. Möglicherweise beteiligt sich aber auch der Arbeitgeber zumindest teilweise an den entstehenden Kosten.

Artikelinformationen