Die Vielfalt der Fortbildungsanbieter  

Die Landschaft der Fortbildungsanbieter in Deutschland ist prinzipiell sehr bunt, lässt sich generell jedoch in zwei große Gebiete unterteilen. So stehen neben den öffentlichen Bildungsträgern die privaten Einrichtungen, welche mitunter den größten Anteil an Fortbildungsangeboten innehaben.

Auf Seiten der öffentlichen/institutionellen Fortbildungsanbieter stehen in erster Linie die Bildungswerke der Kirchen, Wohlfahrtverbände, der Gewerkschaften und Universitäten, wie auch die VHS und IHK.
Die privaten Fortbildungsanbieter ihrerseits sind zum Teil seitens Berufs- und Interessensverbänden (beispielsweise die Ärztekammer, der Bundesverband Deutscher Sachverständiger e.V.) organisiert oder auf bestimmte Themenfelder (Sprachen, IT, BWL) spezialisiert.

Bezüglich der Qualität der jeweiligen Fortbildungsanbieter lässt sich das von der European Foundation for Quality Management entwickelte Modell EFQM-Modell als Qualitätsmanagementnorm nennen. Die entsprechende Zertifizierung oder auch jene durch die EOQ (European Organization for Quality)mit ihrem deutschen Vertreter, der Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.(DGQ), können Hinweise auf die Qualität des Fortbildungsanbieters und dessen Dozierende und Inhalte geben. [http://www.dgq.de/die-dgq.htm]

In jedem Fall lohnt es sich für Interessierte die Räume des entsprechenden Fortbildungsanbieters im Vorfeld zu besichtigen (sofern es nicht um eine Fortbildung im Fernstudium handelt) und/oder vorhandene Referenzen zu prüfen. Adressen sind in dafür vorgesehenen Verzeichnissen oder aber auch bei der Bundeagentur für Arbeit erhältlich. Letztlich ist aber auch der Preis und das dafür vorgesehene Leistungsangebot entscheidend bezüglich der Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Fortbildungsanbieter.

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