Fortbildung durch die Arbeitsagentur

Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt gezielt die Fortbildungswünsche von Interessierten, indem sie beispielsweise die Datenbank KURSNET zur Verfügung stellt. Hier lassen sich auch von zu Hause aus eine Vielzahl von Fortbildungsmöglichkeiten recherchieren.

Von Angeboten mit Bildungsgutschein über Qualifizierungen während Kurzarbeit bis hin zu Allgemeinbildung mit Berufsbezug, spezifischen Berufsausbildungen, beruflicher Weiterbildung oder auch Hochschulstudiengängen können Fortbildungen gefiltert nach Durchführungsort, Dauer oder anderen Kriterien durchsucht werden.

Auch bietet die Arbeitsagentur spezielle Angebote in Rehabilitationseinrichtungen an und fördert weiterhin auch Kurse, die beispielsweise auf die Vermittlung von PC- oder kaufmännischen Grundkenntnissen zielen und von den Volkshochschulen bzw. der IHK angeboten werden.

Ob ein Anspruch auf Förderung der Fortbildung besteht und wenn ja, in welcher Höhe, ist immer von den individuellen Ausgangsvoraussetzungen abhängig.

Ein grundlegendes Merkmal aller angebotenen und/oder finanzierten Fortbildungen durch die Arbeitsagentur ist, dass die Lehrgänge von der Arbeitsagentur selbst anerkannt und zugelassen sind und weiterhin, dass die Lerninhalte und vermittelten Kenntnisse darauf zielen, die Teilnehmenden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt besser einsetzbar zu machen, indem spezielle und allgemeine Fähigkeiten vermittelt und verbessert werden.

Insofern ist es für die Agentur und Fortbildungswillige wichtig im Vorfeld abzuklären, dass potenzielle Arbeitgeber nachhaltiges Interesse an Absolventen entsprechender Fortbildungen haben.

Außerdem sollte man sich ein detailliertes Bild über den Bildungsträger bzw. die Qualifikation der jeweiligen Dozenten und Dozentinnen machen. Bildungsgutscheine beispielsweise werden in der Regel nicht für spezielle Träger, sondern für spezielle Lehrgänge ausgegeben. Die Wahl, welchen Träger man nehmen soll, liegt insofern nicht bei der Arbeitsagentur-und damit auch nicht die Verantwortung, wenn die Fortbildung nicht effektiv ist. Diese Verantwortung tragen der Bildungsträger und die Fortbildungsteilnehmer/innen.

Dennoch muss die Arbeitsagentur bezüglich der Akkreditierung der Bildungsträger immer aktuelle Qualitätsmanagementstandards anlegt. Gerade, wenn es um sich schnell entwickelnde Bereiche wie Internettechnologie und Datenverarbeitung geht, ist dies enorm wichtig.

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