Weiterbildung zum Logistikmeister

In der heutigen Zeit machen sich der technische Fortschritt und die damit einhergehenden Anforderungen in sämtlichen Berufszweigen immer deutlicher bemerkbar. Wer seine Karrierechancen im Beruf erhöhen will, der kann seine berufliche Laufbahn positiv beeinflussen, indem er erfolgreich an Weiterbildungsmöglichkeiten seiner Branche teilnimmt. Gerade im Bereich der Logistik macht eine entsprechende Weiterbildung Sinn, da sie erfolgreiche Teilnehmer zur Ausführung dieses komplexen Berufes berechtigt.

Logistikmeister/in ist ein abwechslungsreicher Beruf

Wie läuft die Weiterbildung ab?

Die Weiterbildung zum Logistikmeister, auch Aufstiegsfortbildung zum Logistikmeister genannt, ist auf bundesweiter Ebene gesetzlich geregelt und umfasst in der Regel eine Dauer von 18 bis 36 Monaten. Je nach den bisherigen Erfahrungen am Arbeitsplatz kann die Dauer der Ausbildung je nach Anbieter der Weiterbildung reduziert werden. Während der Weiterbildungsmaßnahmen wird den Teilnehmern sämtliches relevantes Fachwissen sowie die künftigen Leistungs- und Führungsaufgaben vermittelt. Zu den Leistungsaufgaben zählt auch die Personalverantwortung, die nach abgeschlossener Weiterbildung auf den Teilnehmer zukommt.

Die Weiterbildung selbst erfolgt dabei berufsbegleitend an den Wochenenden oder während abendlicher Kurse auf Basis der Teilzeit. Somit wird es dem Teilnehmer ermöglicht, seinen beruflichen Pflichten während der Weiterbildung nachzukommen. Entsprechende Kurse können beispielsweise bei der Dekra Akademie gemacht werden, um dort die Weiterbildung zum geprüften Logistikmeister abzuschließen. Vorteilhaft ist der direkte Austausch mit den Industrie- und Handelskammern, wodurch eine optimale Vorbereitung auf die Prüfungen ermöglicht wird. Diese findet zum Ende der Weiterbildung vor der IHK, der Industrie- und Handelskammer, statt. Wer aus finanziellen Gründen keine Möglichkeit sieht, die Weiterbildung auf eigene Kosten zu tragen, hat die Option, bei den zuständigen Ämtern ein sogenanntes Meister-BAföG zu beantragen oder in Absprache mit der Unternehmensführung eine Teil- oder Vollfinanzierung gestattet zu bekommen.

Welche Aufgaben übernehmen Logistikmeister?

Primäre Aufgaben eines Logistikmeisters ist die Organisation sowie Überwachung von Warentransporten. Dabei kontrollieren sie sowohl den wirtschaftlichen Einsatz von spezifischen Arbeitsmitteln wie Radladern sowie Paletten und Regalsystemen. Darüber hinaus tragen sie die Verantwortung für das Verpacken sowie den Be- und Entladeprozess von Waren und sind zuständig für die Überprüfung der damit zusammenhängenden Papiere und Unterlagen.

Neben diesen regulären Arbeitsaufgaben ist der Logistikmeister weiterhin für die Betreuung von Auszubildenden sowie die Personalplanung zuständig und permanenter Ansprechpartner für die Kollegen der Logistikabteilung seines Unternehmens. Ferner ist er verpflichtet, regelmäßig die Arbeitssicherheit zu überprüfen und im Ernstfall eigenständig handeln zu können.

Des Weiteren gibt es vielfältige Qualifikationen, die ein angehender Logistikmeister mitbringen sollte, um langfristigen Erfolg im Beruf zu haben. Dazu zählt sowie die Fähigkeit vor seinen Kollegen als Führungsperson aufzutreten, rechtsbewusst sowie betriebswirtschaftlich zu handeln und diverse Methoden der Information, Planung und Kommunikation effektiv anwenden zu können.

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