Fürs Leben und für den Beruf lernen FSJ 2011 - Freiwilliges soz. Jahr

Wieder einmal geht ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu Ende und das nächste naht. Am 01. September ist es wieder soweit – der Startschuss für das FSJ 2011/2012 fällt deutschlandweit in den unterschiedlichsten, sozialen Einrichtungen. Und genau diese nehmen zurzeit wieder Bewerbungen entgegen.

Doch was genau ist ein FSJ? Was bringt es Ihnen als Teilnehmer? Wird es vergütet oder entschädigt? Und was sollte man als Teilnehmer sonst noch wissen oder unbedingt beachten?

Was ist ein Freiwilliges Soziales Jahr?

Wie der Titel es bereits erahnen lässt, handelt es sich beim Freiwilligen Sozialen Jahr um etwas Soziales und so auch um etwas Ehrenamtliches. Eine Vergütung erfolgt also während des FSJs nicht – in den meisten Fällen jedoch eine finanzielle Aufwandsentschädigung. Wie hoch oder in welcher Form diese ausfällt, muss mit der ausgewählten Stelle geklärt werden, bei der das FSJ absolviert werden soll. Sehr beliebte Anlaufstellen für ein FSJ sind in Deutschland beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter, die Caritas oder andere gemeinnützige Vereine. Die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden bieten jedoch ebenfalls vergleichbare Sozialdienste an. Hier lohnt oft eine kurze und gezielte Suche im Internet – sofern man nicht bereits weiß, an wen man sich wenden soll. Die meisten Organisationen suchen Unterstützung für die ortsansässigen Geschäftsstellen, unter Umständen kann ein FSJ aber auch in einer anderen Stadt oder sogar in einem anderen Land absolviert werden.

Was bringt Ihnen ein FSJ?

Ein Freiwilliges Soziales Jahr bietet tiefe Einblicke in ein bestimmtes Feld sozialer und mitmenschlicher Leistungen und Arbeiten, die einem nicht nur Lebensweisheiten vermitteln können, sondern auch die Suche nach einem passenden Berufsfeld erleichtern. Neben dem stehen aber vor allem das Erlangen von alltäglichen Erfahrungen und charakterlichen Qualitäten im Vordergrund. Viele Teilnehmer berichteten, dass sie an ihrer Arbeit während des FSJ menschlich sehr gewachsen sind, gelernt haben erwachsen und entspannter mit Stresssituationen umzugehen, ein neues Pflichtbewusstsein zu entwickeln und das typisch unbedachte Schulzeitdenken hinter sich zu lassen. Außerdem wird ein Teilnahmezertifikat aber auch sehr gerne an diversesten Universitäten bei der Bewerbung gesehen.

Doch bevor man an einem FSJ teilnehmen kann, muss natürlich eine Bewerbung erfolgen. Und das sollte wenn möglich so zeitig wie möglich geschehen. Die meisten Stellen nehmen Bewerbungen zwar noch wenige Tage vor dem Beginn des FSJ an, manchmal sogar noch kurz nach diesem, sehen es aber lieber, wenn die Unterlagen spätestens einen Monat vor dem Beginn eingegangen sind. Grundlegend sollte das Bewerbungsschreiben an ein gewöhnliches Berufsbewerbungsschreiben angelehnt sein und ein Anschreiben enthalten, eventuelle Nachweise über bereits bestehende Qualifikationen und einen Lebenslauf.

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