Google für eine Stellenanzeige nützen 

Eine Stellenanzeige kann auch gut über Google platziert werden. Dies gilt für Stellenanbieter wie für Bewerber. Für beide Interessengruppen bietet sich Google AdWords an. AdWords sind die Textanzeigen, die Google passend zu jeder Suchanfrage des Benutzer rechts (und manchmal oberhalb) der Suchergebnis-Seite einblendet.

Diese Ergebnisse sind kontextbezogen, das heißt sie hängen vom Inhalt der Suchanfrage ab. Sucht ein Buchhändler beispielweise eine Stelle in Bonn, dann verwendet er vielleicht die Abfrage "Buchhändler Bonn" oder "Job als Buchhändler in Bonn". Umgekehrt könnte ein Arbeitgeber auch dieselbe oder eine sehr ähnliche Anfrage eingeben.
Google blendet dann passend zur Anfrage diejenigen Anzeigen ein, die für die die Begriffe oder Keywords der Suchanfrage gebucht wurden. Hier wären es die Begriffe Buchhändler, Bonn und Job; die Worte "als" und "in" sind normalerweise keine Keywords.
Eine solche Anzeige kann sehr preiswert sein. Doch man muss zunächst folgende Rahmenbedingungen sicherstellen: Man braucht ein kostenloses Google-Konnte, das wiederum eine E-Mail-Adresse voraussetzt. Dann muss man sich beim Dienst Google-AdWords mit diesem Konto anmelden und auch Bankkonteninformationen liefern, wo die Kosten abgebucht werden. Schließlich braucht man eine Webadresse, die als Landing-Page für die Google Anzeige dienen soll. Hierfür kann man eine eigene Website nehmen oder auch ein Profilseite auf einer seriösen Plattform wie XING, wo möglichst auch weiterführende Informationen für den zukünftigen Arbeitnehmer oder Arbeitgeber zu finden sein sollten.
Sind dann alle diese Bedingungen erfüllt, dann muss man den Anzeigentext erstellen. Am besten man schaut sich hierzu erst mal über http://www.google.de/sponsoredlinks einige Bespiele an. Gut ist für diese Recherche, wenn man den Begriff "Job" mit einer Ortsangabe und einer Tätigkeit verbindet: z.B. "Job Dozent Köln". Man braucht für die eigene Google AdWords Anzeige einen kurzen Slogan, zwei weitere etwas längere Untertitel und eine Internet-Adresse. Letzere muss nicht identisch mit der Landing-Page sein, sollte aber nicht auf eine ganz andere Webdomain verweisen.
Der Vorteil von Google-Adwords ist, das man nur bezahlen muss, wenn ein Besucher bei Google auf die Anzeige klickt und damit auf die Landing-Page wechselt. Den Preis für einen solchen Klick legt man selbst fest; er wird im Regelfall deutlich unter einem Euro liegen, es sei denn die Keywords für die Anzeige sind sehr teuer. Man kann das Anzeigen der Anzeige auf eine postleitzahlengenau festgelegte Region beschränken und auch den Zeitraum, zu der die Anzeige erscheint genau bestimmen. Auch Budgets können vorgegeben werden. Schließlich kann man noch festlegen, ob die Anzeige auch im Partner-Netzwerk von Google erscheinen soll. Dies sind Websites - wie diese hier -, wo dann auch die Anzeige im Kontext der Begriffe erscheinen kann.

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