Wichtige Tipps zum Kündigungsschreiben für Arbeitnehmer 

Sofern man sich als Arbeitnehmer entschließt, ein bestehendes Arbeitsverhältnis zu kündigen, sollte man stets darauf achten, dass dies fristgerecht und in schriftlicher Form stattfindet.

Daher ist es nicht ausreichend, die Kündigung dem Arbeitgeber gegenüber mündlich oder per Mail mitzuteilen. Vielmehr muss ein, wenn auch formloses Schreiben als Kündigung aufgesetzt werden. Hier dürfen die persönlichen Daten des Arbeitnehmers, also Name und Anschrift, ebenso wenig fehlen wie Vermerke in Bezug auf den Kündigungstermin (indem man also beispielsweise einen frühesten und spätesten, fristgerechten Kündigungstermin angibt), wie auch die Bitte um Bestätigung des Erhalts der Kündigung seitens des Arbeitgebers bzw. die Angabe des Aufhebungsdatums des Arbeitsvertrages. Außerdem muss das Kündigungsschreiben natürlich handschriftlich unterschrieben, mit aktuellem Datum und der Anschrift des Arbeitgebers versehen sein.

Optional obliegt dem Arbeitnehmer weiterhin, das Kündigungsschreiben mit dem Zusatz 'Ich bitte um Erteilung eines qualifizierten berufsfördernden Arbeitszeugnisses' zu versehen. Auch kann das Schreiben durch den Hinweis § 622 Abs. 1 BGB erweitert werden. Hier wird nämlich vom Gesetzesgeber beschrieben, wie die Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen, gestaffelt nach entsprechender Betriebszugehörigkeit, sind [vgl. http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__622.html]. Selbstverständlich sollte auch die Überschrift bzw. Betreffzeile-also Kündigung-nicht fehlen.

Schließlich ist es noch wichtig zu erwähnen, dass im Falle einer ordentlichen Kündigung, also bei Einhalten der bestehenden Fristen, es seitens des Arbeitnehmers nicht notwendig ist eine Begründung für die Kündigung anzugeben.
Handelt es sich jedoch um eine außerordentliche Kündigung, muss der meist schwerwiegende Grund auch in dem Kündigungsschreiben angeführt werden.

 

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