Motivations-Coaching als Chance für den beruflichen Aufstieg

Das Motivationschoaching kennt zahlreiche Modelle und Methoden, wenn es darum geht, Potentiale in jedem Menschen zu wecken bzw. ihnen überhaupt erst ein Gesicht zu verleihen. Dabei setzen fast alle Modelle auf verschiedene Stufen der Motivation. Rudimentäre Bedürfnisse können demnach ebenso Triebfedern für Weiterentwicklung sein, wie auch komplexere Anreizmodelle als Auslöser für den Wunsch nach Erfolg und Verwirklichung dienen.

Insofern seien hier nur einige der zahlreichen Motivationsschulen genannt. Das Rubikon-Modell erweist sich als eines der eindimensionaleren Motivationsmethoden. Ihre Grundlage ist die Unterscheidung zwischen vier Stufen, dem Abwägen, Planen, Handeln und schließlich dem Bewerten. Dabei basiert das Abwägen auf der unvoreingenommenen Berücksichtigung von Ergebnissen und eventuellen Erfolgen der geplanten Handlung. Die Phase des Planens hingegen setzt eine Entscheidung für oder gegen eine Handlung voraus und beschäftigt sich nur noch mit der Motivation der Realisierung dieser Entscheidung und der Erhaltung des daraus entstandenen Vorteils

Ein weitaus komplexeres Modell stellt die Motivklassifikation bzw. Bedürfnispyramide nach Maslow dar. Hier bilden unterschiedliche Bedürfnisse hierarchische Stufen der Bedürfnisbefriedigung. Erst wenn ein Verlangen bzw. eine Notwendigkeit gestillt ist, geht der Mensch dazu über die nächste Stufe bzw. deren Befriedigung in Angriff zu nehmen oder ihnen überhaupt erst Bedeutung zuzumessen. Dabei wird klassisch zwischen physiologischen Grundbedürfnissen (z.B. Essen und Schlafen), Sicherheit und sozialen Beziehungen als den ersten drei unteren Motivationskategorien unterschieden. Soziale Anerkennung und Selbstverwirklichung sind demnach die letzten beiden höheren Stufen der Bedürfnispyramide nach Maslow.

Schließlich seien noch die intrinsische und extrinsische bzw. die Primär- und , Sekundärmotivation und deren Erforschung bzw. Anwendung im Motivationschoaching genannt. Die intrinsische bzw. Primärmotivation beschreibt in der Regel die Befriedigung der Grundbedürfnisse des Menschen. Hierfür bedarf es folglich keiner Motivation von außen, wird doch jeder Mensch auch ohne fremden Anstoß versuchen seinen Durst bzw. Hunger zu stillen. Die extrinsische bzw. Sekundärmotivation hingegen beschreibt weniger spontan auftretende Handlungen und Bedürfnisse, sondern eher das Bestreben nach sozialer Anerkennung, Sicherheit und Kontakt zu anderen Menschen. Hier kann die Aussicht auf ‚Belohnung‘ eine starke Motivation sein, extrinsische Verhaltensweise zu verstärken. Kritisch kann es dann werden, wenn für intrinsische Motivationen extrinsische Belohnungen angeboten werden. Bietet man beispielsweise einem Menschen Geld an, damit er sein Bedürfnis nach Hunger stillt, wird seine eigene und ursprüngliche Motivation, wie auch der Grad der Selbstbestimmung abnehmen bzw. unterminiert.

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