Nischenberufe - ungewöhnliche Wege zum Glück

Für das aktuelle Ausbildungsjahr sollten spätestens jetzt die Bewerbungen verschickt werden. Abee wie soll das spätere Leben verlaufen? Muss man immer tun, was alle anderen auch machen? BWL studieren, KFZ Mechatroniker lernen oder zum Steuerassistenten werden? Die beliebtesten Berufe müssen keine schlechte Wahl sein, doch Nischenberufe sind weit unterschätzt. 

© m.schuckart - Fotolia.com

Dabei bieten sie eine Vielzahl von Chance:
- Wer sich fokussiert qualifiziert, hat später gute Berufschancen
- Man kann einen Beruf finden, der wirklich zu einem passt.
- Man hilft dabei, wichtige Berufe zu erhalten.

Die Informationen über die sogenannten Nischenberufe finden sich nicht überall, so dass es etwas schwieriger ist, ausführliche Informationen zu bekommen. Wer eine Ausbildung in einem Nischenberuf machen möchte, sollte reisewillig sein: Oftmals findet sich kein Ausbildungsplatz in der Nähe des eigenen Wohnortes, denn viele Nischenberufe werden nur noch an wenigen Plätzen Deutschlands gelehrt. Aber der Start ins Berufsleben ist doch ohnehin die ideale Gelegenheit, sich auf die eigenen Beine zu stellen!

Einige tolle Nischenberufe und die Chancen, die sie bieten

Keramiker:

Keramiker gehört zu den wirklich raren Berufen, denn jedes Jahr werden nur einige wenige Lehrlinge ausgebildet. Ob ein einzelnes, dekoratives Stück aus Keramik, oder gleich einen ganzen Kamin: Ein Keramiker kann alles mögliche aus seinem Material herstellen. Die Ausbildungsordnung wurde gerade neu sortiert, die Bedingungen sind viel flexibler geworden.

2007 gab es noch rund 350 Meisterbetriebe in Deutschland. Auch wenn viele Dinge heute maschinell und in großer Stückzahl hergestellt werden, die individuelle Arbeit eines Keramikers kann keine Maschine ersetzen.
Besonders geschätzt wird die künstlerische Note an diesem handwerklichen Beruf. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit der Gesellenprüfung abgeschlossen. Der Meisterbrief kann auch gemacht werden.

Uhrmacher:

Ein Uhrmacher braucht eine ruhige Hand, einen ausgeprägten Sinn für Ästhetik und ein gewisses technisches Verständnis. Auch eine ordentliche Portion Geduld ist von Nutzen, wenn man sich an dieses traditionsreiche Handwerk wagt. Bundesweit gibt es nur wenige Ausbildungsorte, doch Uhrmacher werden immer gebraucht. Für diese filigranen Arbeiten braucht es geschickte, menschliche Hände.

Wer Uhrmacher wird, lernt Uhren herzustellen, aber auch diese zu warten und zu reparieren. Einen Arbeitsplatz findet ein Uhrmacher sowohl in der industriellen Produktion, als auch im eigenen Geschäft. Ausbildungsplätze werden dazu auch im Einzelhandel und Fachgeschäften wie z. B. Wempe angeboten. Die Uhrmacher Bewerbung bei Wempe Karriere erfolgt in der Regel online.

Modist:

Ein Modist ist jemand, der Hüte herstellt. Erstaunlicherweise kann man diesen schönen Beruf immer noch lernen und wird wohl stets eine gute Kundschaft haben, denn die Hutträger und -trägerinnen kommen aus dem eher gut situierten Teil der Gesellschaft. Modisten werden nicht nur gebraucht, wenn die Zeit der Pferderennen beginnt - auch für Feiern, Hochzeiten und schicke Abende werden individuelle und schöne Hüte benötigt.
Wer gerne mit Textilien umgeht, einen Sinn für Mode und das Schöne hat, der wird als Modist sicher glücklich.

Fazit:

Es muss nicht der Beruf sein, den alle wählen. Wer den Mut hat und etwas Individuelles wagt, sichert sich eine gute Zukunft in einem spannenden Berufsfeld.

Nachsatz: Aus Gründen der Lesbarkeit haben wir die männliche Form gewählt. Natürlich sind immer auch die Mädchen und Frauen angesprochen.

Ihre Artikel Bewertung:
Bitte wählen Sie einen Stern

Durchschnitt: 0.0 / Prozent: 0% , Stimmen:

Artikelinformationen