Gut ausgebildete Mitarbeiter arbeiten effizienter

Qualifizierte Fachkräfte und damit gut ausgebildete Mitarbeiter finden Unternehmen immer schwieriger. Umso wichtiger ist es daher, dass sich die eigenen Mitarbeiter über Schulungen zusätzlich qualifizieren oder sich neue Mitarbeiter durch die eigenen Entwicklungschancen für das Unternehmen entscheiden.

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Moderne Arbeitswelt mit neuen Herausforderungen

Früher war die berufliche Wissensvermittlung ein einmaliger Prozess. Nach einer Ausbildung oder einem Studium hatten Mitarbeiter im Jahr 1986 noch rund 75 Prozent des für die ausgeübte Tätigkeit benötigten Wissens im Kopf. Durch die sich ständig verändernde Arbeitswelt ist dies heute nicht mehr möglich. Bereits im Jahr 2016 lag dieser Wert nur noch bei zehn Prozent mit weiter sinkender Tendenz. Lebenslanges Lernen ist daher mehr als nur ein Trend in der modernen Arbeitswelt. Es stellt Personaler und auch Führungskräfte vor die Herausforderung, die eigenen Mitarbeiter stetig zu schulen und so an das Unternehmen zu binden.

Betriebliche Weiterbildung breit aufstellen

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen heute ihre betriebliche Weiterbildung breit aufstellen. So reichen reine Präsenzseminare längst nicht mehr aus, bei denen der Mitarbeiter das erlernte Wissen zu rund 85 Prozent bereits nach einem Monat schon wieder vergessen hat.

Präsenzseminare eigenen sich jedoch sehr gut für die Wissensvermittlung von Grundlagen. Darunter fallen im Bereich Hard Skills beispielsweise Projektmanagement, Prozessmanagement, und neue Computerprogramme, im Bereich Soft Skills sind es hingegen Präsentationstechniken oder Rhetorik. Der Anbieter medienreich bietet deutschlandweit an 19 Standorten verschiedene Schulungen an, sodass unabhängig vom Standort des Unternehmens Präsenzseminare leicht organisiert werden können.

Learning on Demand zur Unterstützung und Vertiefung

Das vermittelte Wissen von Grundlagenseminaren wie beispielsweise dem Projektmanagement-Programm Microsoft Project vertiefen Mitarbeiter während ihrer täglichen Arbeit ganz einfach mittels „Learning on Demand“. Bei diesem sehr wichtigen Aspekt innerhalb der betrieblichen Wissensvermittlung lernt der Mitarbeiter während seiner alltäglichen Arbeit ganz nebenbei. Er weiß innerhalb von Microsoft Project beispielsweise nicht, wie er den softwareübergreifenden Datenaustausch mit anderen Programmen umsetzen kann. Um sein Problem zu lösen muss der Mitarbeiter nicht lange in alten Seminarunterlagen suchen, sondern ruft einfach eine passende Lerneinheit zum Thema Datenaustausch auf. Das ist effizient und der Mitarbeiter kann motiviert weiterarbeiten. Personaler sollten daher der zunehmenden Digitalisierung in der Bildung ihrer Mitarbeiter eine große Relevanz zuordnen.

Zunehmende Digitalisierung in der betrieblichen Wissensvermittlung

Die Digitalisierung soll analoge Lernformen keinesfalls ersetzen. Die Aufgabe von Personalern ist es heutzutage jedoch, sich die Vorteile der Digitalisierung zu Nutzen zu machen. Klassische Weiterbildungsformen ergänzen sich durch E-Learning wunderbar. Dieses sogenannte Blended Learning ist in modernen Unternehmen schon jetzt eine anerkannte Form der betrieblichen Weiterbildung. Das Webinar hat sich in diesem Bereich in den letzten Jahren bereits etabliert und ebnet den Weg für weitere Bildungsangebote.

Wie in jedem Unternehmensbereich hat auch in der betrieblichen Weiterbildung jede Lernform ihre Stärken und Schwächen. Lecturio hat diese Vor- und Nachteile in einer Tabelle sehr übersichtlich aufgelistet. Dort finden Personaler weitere Bildungsformen für die Vermittlung von Fach- und Faktenwissen in der digitalen Arbeitswelt.

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