Lohnabrechnung selbst machen oder outsourcen?

Unternehmer haben stets das Bedürfnis, sich in ihren alltäglichen Aufgaben auf Aktivitäten zu konzentrieren, die Einkommen generieren. Doch der Alltag in einer Firma bringt sogleich eine ganze Reihe von Aufgaben mit sich, die nicht direkt entlohnt werden, jedoch dringend erledigt werden müssen. Dazu zählt die Lohnabrechnung, wie sie für Arbeitnehmer von entscheidender Bedeutung ist. Sollte diese elementare Aufgabe der Buchhaltung also outgesourct werden?

Gehalt

Einige Vorteile, die mit der Auslagerung dieser Arbeit verbunden sind, lassen sich auf jedes Unternehmen übertragen. Einerseits ist die Fokussierung auf das eigentliche Kerngeschäft von Bedeutung. Wer sich dazu entschließt, die Buchhaltung von externen Firmen erledigen zu lassen, schafft dadurch neue Kapazitäten bei sich oder den Mitarbeitern. Da diese in der Regel einen größeren finanziellen Mehrwert hervorrufen können, bedeutet dies die Chance zu einer Steigerung des Umsatzes.

Eine Kostenreduktion der Arbeit ist ebenfalls zu erwarten. Heute ist zum Beispiel moderne Software dazu in der Lage, die Aufgabe zu übernehmen. Wie hier beschrieben wird, sinken die Kosten auf diese Weise deutlich.
Wird ein externes Unternehmen mit der Lohnbuchhaltung beauftragt, so handelt es sich idealerweise um die Kernkompetenz der Firma. Folglich sind Experten am Werk, welche die verschiedenen Kriterien und Richtlinien in der Welt der Buchhaltung können. Wie auch auf wikipedia.org beschrieben wird, handelt es sich um eine Arbeit, die unbedingt gewissenhaft erledigt werden muss.

Die Übertragung der Haftung

Ein wichtiger Grund für viele Unternehmen, die Lohnbuchhaltung an externe Dienstleister zu übertragen, liegt in der Haftung. Denn mit dem Auftrag geht auch diese auf das zweite Unternehmen über. Denn bereits kleine Fehler können in der straf- und zivilrechtlichen Haftung folgen haben. Durch das Outsourcing übertragen sich dies nun nicht auf die Verantwortlichen des Stammunternehmens, sondern können ebenfalls nach außen übertragen werden. Dies hat eine zusätzliche Absicherung zur Folge, wie sie viele Unternehmens schätzen, welche auf diese Technik setzen.

Vorteile der eigenen Arbeit

Ein Grund, die Lohnbuchhaltung nach wie vor zum eigene Aufgabenbereich zu zählen, liegt in der Abhängigkeit. Gerade auf lange Sicht entsteht durch das Outsourcing womöglich eine Form der Abhängigkeit vom jeweiligen Dienstleister. Denn im Laufe der Jahre geht das spezifische Know-how innerhalb der eigenen Firma verloren. Müsste diese Aufgabe der Buchhaltung erneut übernommen werden, so wäre wiederum eine Phase der Einarbeitung erforderlich. Das externe Unternehmen kann diesen Umstand sogar in ein spezielles Druckmittel ummünzen, falls Interesse daran besteht. 

Weiterhin verhindert die eigene Arbeit an der Buchhaltung die zusätzliche Kommunikation, die ansonsten notwendig wäre. Wer sich dazu entschließt, die Aufgabe zu übertragen, muss stetig für eine gute Absprache mit dem anderen Unternehmen sorgen. Denn erst unter dieser Voraussetzung ist es möglich, dass alle Aufträge gewissenhaft bearbeitet werden und das gewünschte Ergebnis aufzeigen. Immer wieder argumentieren Unternehmen auf diese Weise, wenn sie sich selbst dazu entschließen, die Arbeit an sich zu nehmen.

Eine Frage der individuellen Abwägung

Letztendlich bleibt es eine Frage der persönlichen Einschätzung, ob dieser Schritt des Outsourcings in Betracht gezogen wird. Besonders kleine Unternehmen fürchten oft höhere Kosten, die praktische Untersuchungen jedoch nicht bestätigen können. Bereits der Mittelstand entschließt sich in diesen Tagen jedoch für das Modell der Spezialisierung. Schließlich ist damit die Chance verbunden, den Arbeitsaufwand in angenehmem Maße zu reduzieren und sogleich Experten mit der wichtigen Aufgabe zu betrauen. Damit kann die Chance verbunden sein, einen positiven Einfluss auf den Umsatz zu nehmen und damit einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz am Markt zu erzeugen. Eine genauere Analyse der Situation wird in den meisten Fällen zu dem Entschluss führen, die Reduzierung der Kosten zu präferieren und sich für die Auslagerung der Aufgabe zu entscheiden. Klare Argumente dafür sind in ausreichendem Maße vorhanden.

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