Praktikumsbericht schreiben

Der Praktikumsbericht dient sowohl dem Praktikanten, wie aber auch den Betreuern und dem Betrieb, in welchem das Praktikum absolviert wird, als Erfahrungsbericht, Zusammenfassung der ausgeübten Tätigkeiten und nicht zuletzt auch als Quelle für eventuelle Verbesserungen der Praktikumsbedingungen.

In der Regel umfasst ein Praktikumsbericht nicht jeden einzelnen Tag des Praktikums. Prinzipiell soll dabei nämlich das Praktikum auf einigen Seiten (zwischen ca. 5 - max. 20) zusammengefasst und die Tätigkeiten, eventuell die Arbeitszeiten, Name und Anschrift des Unternehmens und die Dauer des Praktikums, wie aber auch andere Vermerke (Konflikte, Lob, etc.) formuliert und festgehalten werden. Wichtig vor allem für die Tätigkeiten ist eine detaillierte Aufführung der einzelnen Aufgaben und Arbeiten, damit der Praktikant auch einige Zeit später nachvollziehen kann, um welche Tätigkeiten es sich dabei handelte.

Gerne kann ein Praktikumsbericht auch Fotos, Zeichnungen oder anderes anschauliches Material beinhalten, um die Erfahrungen mitunter plastischer zu gestalten. Ein kleines Organigramm des Unternehmens beispielsweise hilft auch anderen Lesern des Praktikumsberichts sich das Einsatzgebiet des Praktikanten genauer vorstellen zu können.

Je nachdem, ob es sich bei dem Praktikum um ein Pflichtpraktikum im Rahmen der schulischen oder beruflichen Ausbildung oder ein freiwilliges Praktikum handelt, sollte beim Verfassen immer auch darauf geachtet werden, dass Betreuer und generell Interessierte diesen Bericht ebenso lesen und insofern auch verstehen müssen. Daher kann es hilfreich sein vor der eigentlichen Reinschrift - im Laufe jeden Tages, in der Mittagspause oder auf dem Weg nach Hause- bereits Stichpunkte zu verfassen, diese gegenzulesen und dann in das Praktikumsheft zu übertragen.

Je nach Dauer des Praktikums kann es ebenso hilfreich sein, sich unter Woche Notizen zu machen und am Freitagabend bzw. am Wochenende die jeweilige Woche zusammenzufassen, sich also feste Termine zu setzen, an denen man die Ereignisse aufschreibt. Je länger nämlich bestimmte Tätigkeiten zurückliegen, desto schwieriger wird es, sich im Detail be- und aufschreiben zu können.

 

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