Praktikumsmappe: Inhalt und Beispiele

Ähnlich einer Berufsausbildung bietet auch ein Praktikum die Möglichkeit praxisnahe Einblicke in unterschiedliche Arbeits- und Aufgabengebiete zu gewinnen. Um nach einem Praktikum die gewonnenen Eindrücke sowohl für sich wie auch für andere festhalten und dokumentieren zu können, ist das Anfertigen einer Praktikumsmappe eine sehr hilfreiche Möglichkeit.

Eine Praktikumsmappe beinhaltet in der Regel neben einer detaillierte Auflistung der ausgeübten Tätigkeiten und ausführlicher Beschreibungen von Kernaufgaben, vor allem auch weitere, grafisch aufgearbeitete Informationen über den Praktikanten und den Betrieb an sich, wie auch über das Praktikum selbst. Rein formal besteht eine Praktikumsmappe also aus einem Deckblatt (welches sich mit Fotos, Ausdrucken oder Grafiken durchaus kreativ gestalten lässt), einer kurzen Beschreibung des Unternehmens (Firmengeschichte, Sitz, Gesellschaftsform, Bereich, Angestelltenzahl, etc.), natürlich aus den vollständigen Daten des Praktikanten und nicht zuletzt auch aus den Angaben zu Dauer und Zeitraum des Praktikums.

Folgend sollten dann die jeweiligen Beschäftigungsfelder und Tätigkeiten des Praktikums in den entsprechenden Abteilungen. Hier besteht die Möglichkeit, eine erste tabellarische und chronologische (also pro Tag oder pro Woche) Aufzählung anzufertigen, um dann in Textform eine Zusammenfassung der eigenen Eindrücke bezüglich der jeweiligen Arbeiten und entsprechenden Aufgabenfelder zusammenzustellen. So entsteht eine übersichtliche Anordnung, die nicht zwingend chronologisch geordnet sein muss. Auch ein Aufreihen nach Betätigungsfeldern kann sinnvoll sein.

Auch ist es möglich den Aufgabenfeldern und/oder Zeiträumen bestimmte Diagramme, Grafiken, Fotos, eigens angefertigte Zeichnungen oder auch Organigramme hinzuzufügen, um ein plastischeres und anschaulicheres Bild des Betriebes und der eigenen Aufgaben zu ermöglichen. Ein guter Abschluss stellt sicherlich eine letzte Seite in Form einer Zusammenfassung dar, die die gewonnen Eindrücke, wie aber auch Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge bezüglich der Praktikantenbetreuung oder anderer Themenfelder beinhalten sollten.

Schließlich dient eine Praktikumsmappe nicht nur der eigenen Erinnerung, sondern wird im schulischen und universitären Bereich auch oft benotet. Ebenso ist eine gut ausgearbeitete und anschauliche Praktikumsmappe eine hervorragende Eigendarstellung, wenn es um künftige Bewerbungen um einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz geht.

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