http://www.recruiting.xing.com Recruiting über Business-Plattform XING

XING ist eine der bekanntesten deutschen Netzwerke für Business-Kontakte. Hier tummeln sich viele Selbstständige, die ihr XING-Profil nutzen, um für ihr Business Reputation zu bekommen. Aber auch viele Arbeitnehmer sind vertreten, die einen neuen Job suchen.

Man kann als Mitglied von XING (der normale Account ist kostenfrei) schon gezielt auf die Suche nach solchen Arbeitnehmern gehen, wenn man einen Job anbieten will, doch seit neustem gibt es auch die Möglichkeit, zum Recruiting ein Job-Angebot direkt auf XING zu platzieren, das dann gezielt auf die Gruppe der Jobsuchenden wirkt.

Der Vorteil für Recruiting ist nicht nur, dass man auf eine hoch motivierte Interessentenschar trifft, das Jobangebot (das bereits für wenige Euros plazierbar ist) erreicht auch Personen, die gar nicht nach einem Job suchen, aber möglicherweise doch zu interessieren sind, wenn die Anzeige nur geschickt genug ihre Interessenlage aufgreift. Damit hat das XING-Recruiting das Potential in dem Bereich von Headhunting erfolgreich zu sein, denn das Jobangebot wird bei passendem Matching auf den Startseiten des jeweiligen XING-Users angezeigt, auch wenn er offiziell gar kein Interesse an einen neuen Job bekundet hat.

Das XING-Recruiting-Angebot nutzt damit die Möglichkeiten, die bereits bei anderen Formen des Online-Marketing sich als erfolgreich erwiesen haben: Kontextbezogene Werbung und Abrechnung mittels Pay-per-Click. Man zahlt als Auftraggeber einer XING-Jobanzeige lediglich für die Klicks der User, die auf die passend erstellte Anzeige klicken und sich damit intensiver mit der Anzeige auseinandersetzen. Die Kostenkontrolle wird gesichert, indem man die Anzahl der Klicks pro Monat begrenzt. Auch für Suchmaschinen und externe Zugriffe kann die Anzeige freigeschaltet werden.

Es wird sich zeigen, ob die neue Möglichkeit über XING-Recruiting auf Akzeptanz trifft. XING steht mit dem neuen Anzeigen-Angebot nicht nur in Konkurrenz zu herkömmlichen Print- und Online-Anzeigen, sondern auch zu Suchmaschinen-Marketing-Anzeigen (wie bei Google AdWords), die ebenfalls kontextbezogene Werbung ermöglichen und mit Pay-per-Click abrechnen.

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