Referenzen für die Stellen-Bewerbung nutzen

Es ist ein gutes Zeichen, wenn ein potenzieller Arbeitgeber nach Referenzen fragt. Dies bedeutet in der Regel, dass man in die Endrunde der Bewerber gekommen ist. Die Frage nach den Referenzen ist oft einer der letzten Schritte, die Arbeitgeber machen, bevor sie ein Angebot abgeben.

Wie wichtig sind Referenzen? Dies variiert von Unternehmen zu Unternehmen. Für viele Arbeitgeber sind dies möglicherweise die letzten entscheiden Punkte, um unterschiedliche Bewerbungen zu einzuordnen.

Um hier eine gute Basis zu haben, sollte man die Möglichkeiten von Referenzen stets im Hinterkopf haben, wenn man ein Praktikum macht oder auf eine andere Art einen längeren Kontakt mit einem Auftraggeber hat. Die besten Referenzen kann man von aktuellen oder ehemaligen Chefs bekommen. Das liegt daran, dass potenzielle Arbeitgeber erwarten, auf diese Weise etwas über die Stärken und Schwächen des Bewerbers zu erfahren. Und ein Lob oder eine Anerkennung, ergänzt um eine möglichst gute Beschreibung der erledigten Aufgaben, bestätigt mit der persönlichen Unterschrift des ehemaligen Chefs, dass der Bewerber kompetent und fähig ist.

Deshalb sollte man schon während des Jobs immer mal wieder versuchen, eine gute Referenz oder ein gutes Arbeitszeugnis zu bekommen. Wichtig ist vor allem, dass dieses aussagekräftig und umfangreich ist, und dass zum Schluss hin, positive Bewertungen über das geleistete Projekt ausgesprochen werden. Ist der Chef weniger geneigt, von selbst aktiv zu werden, dann sollte man sich nicht scheuen, selbst einen Entwurf zu schreiben und diesen dem Vorgesetzten zur Unterschrift vorlegen.

In den Zeiten des Web 2.0 kann man auch Online-Communities wie XING für Referenzen nutzen. Bereits ein guter Kontakt stellt eine Referenz dar. Noch besser ist natürlich, wenn man die Kontaktperson motiviert, einen Gästebucheintrag zu erstellen. Dieser sollte das Lob nicht zu dick auftragen. Auch hier ist es wichtig, immer konkrete und nachvollziehbare Infos zur Erfüllung der Arbeitsaufgabe oder des Projekts zu liefern, damit sich der Leser ein plastisches Bild von der Tätigkeit machen kann. Auch hier sollte dann gegen Ende des Textes das Lob oder die Anerkennung ausgesprochen werden.

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