CoWorking: flexible Arbeitsorte für kleine Unternehmen und Freiberufler

CoWorking ist ein immer stärker werdender Trend bei der Arbeit. Freiberufler und Freelancer arbeiten nicht an einen bestimmten Ort, sondern dort, wo sie gerade sind. Aber sie arbeiten gleichzeitig mittels Netzverbindung miteinander, daher das Co am Anfang von CoWorking.

Diese gemeinsame Arbeit kann im Intercity sein oder einem Online-Cafe im Szene-Viertel. Der Trend zum CoWorking wird durch die stärke Projekt-Orientierung innerhalb der Arbeit gefördert. Dies wirkt sich auch bei Normalarbeitsverhältnissen aus, wenn die Mitarbeiter sehr häufig unterwegs sein müssen, aber trotzdem mit den Kollegen im Kontakt bleiben müssen. Einige Firmen experimentieren auch schon damit, persönliche Büros abzuschaffen und stattdessen einen oder mehrere CoWorking-Arbeitsplatzzonen ihren Mitarbeitern und Freelancern zur Verfügung zu stellen. Auch die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen wird zunehmend in die Netze verlagert, man spricht hier von virtuellen Firmen.

Viele Freiberufler haben mehrere Projekte bei unterschiedlichen Auftraggebern zu erledigen und müssen deshalb viel reisen. Unbedingt nötig ist dann ein Rechner, wo alle Projekte jederzeit abrufbar sind. Diesen Rechner hat man immer dabei und mittels jederzeitiger Internet-Verbindung können auch weitere Ressourcen schnell dazu gefunden werden. Mit diesem Rechner wird dann auch per Internet jederzeitig Kommunikation und Datenaustausch mit dem Auftraggeber oder Kooperationspartnern möglich. Die jederzeitige Flatrate bei der Online-Nutzung ist heute ja kein großes Problem mehr: http://www.dir-info.de/autor/rainer-meyer/daten-flatrate-mobil-den-richtigen-umts-anbieter-finden.html.

CoWorking wird aber nicht nur einfach als Flexibilisierung der Arbeit eingeschätzt. In den USA sieht man das teilweise schon als soziale Bewegung, die danach strebt, die Isolation der Büros zu überwinden und sich für die Aufhebung von hierarchischen Arbeitsstrukturen engagiert. In Deutschland hat der Blogger Sacha Lobo bereits vor einigen Jahren diesen Trend erkannt und den Begriff des "digitalen Bohèmien" entwickelt.

Ob diese hochambitionierte Sicht der Dinge tatsächlich Relevanz gewinnt, bleibt abzuwarten. Fakt ist allerdings, dass viele Freiberufler Bedarf an Unterstützung beim CoWorking haben. Dem hat sich die Blogwebsite http://www.coworking-news.de/ verschrieben, die für alle interessant ist, die CoWorking zum zentralen Ansatz ihrer Arbeit machen wollen. So wird sich hier intensiv mit dem richtigen CoWorking-Ort befasst, denn auch wenn CoWorking überall möglich ist, braucht man doch gelegentlich Orte, wie die virtuelle Zusammenarbeit zu Gunsten eines persönlichen Treffens überwindet. Insbesondere wenn nicht nur zwei oder drei CoWorker zusammentreffen wollen, dann ist das alles nicht so einfach, denn in den Internet-Cafés herrscht oft Gedränge und normale Cafés schätzen es nicht, wenn man mal schnell ein paar Tische herumschiebt und eine Konferenz starten will. Zu diesen Problemen und zu vielen weiteren Fragen findet man hier laufend neue Blogbeiträge.

Der Bedarf für solche CoWorking-Arbeitszonen wird steigen und daher tut sich hier ein neues Geschäftsfeld auf. Flexibel aufsuchbare Arbeitsorte mit unterschiedlich großen Konferenzräumen, laufender Internetanbindung und schnell einsetzbarer Präsentationstechnik.

 

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