Die Förderung der Selbständigkeit durch staatliche Maßnahmen

Insbesondere in der Arbeitslosigkeit fördert der Staat die Selbständigkeit. Dies gilt sowohl für Arbeitslosengeld I-, wie für Arbeitslosengeld II-Empfänger. Die Förderung der Selbständigkeit heißt im ersten Fall Gründungzuschuss, im zweiten Fall fördert der Staat die Selbständigkeit durch Einstiegsgeld.

Beim Gründungszuschuss wird die Förderung einer Selbständigkeit durch Geld der Bundesagentur für Arbeit dann geleistet, wenn der Gründer noch mindestens 90 Tage Anspruch auf Bezug von Arbeitslosengeld I hat und die Zukunftsfähigkeit der Selbstständigkeit nachweisen kann. Wie eine solche Förderung der Selbstständigkeit im Einzelnen erfolgt, kann man hier nachlesen: Gründungszuschuss.

Zur Förderung für Bezieher von Arbeitslosengeld II (auch Hartz IV genannt) braucht man ebenso ein überzeugendes Konzept für die Selbständigkeit. Das Einstiegsgeld hat die frühere Förderung der Selbständigkeit abgelöst. Anders als beim Gründungzuschuss besteht kein Rechtsanspruch auf die Förderung der Selbständigkeit. Zuständig für die Gewährung und Berechnung des Einstiegsgeldes ist meist die Arge (Arbeitsgemeinschaft aus Bundesagentur und Kommune). Maximal ist ein Zuschuss zum Arbeitslosengeld II von etwa 350 Euro möglich, der dann für ein Jahr gewährt werden kann und wo auch eine Verlängerung möglich ist. Damit fällt diese Förderung zur Selbstständigkeit zwar niedriger aus als der durchschnittliche Gründungzuschuss; andererseits ist die Förderung der Selbstständigkeit aber über eine längere Einstiegsphase möglich.

Unabhängig von der Arbeitslosigkeit kann eine staatliche Förderung der Existenzgründung (selbstständig machen vom Geld vom Arbeitsamt) auch über zinsgünstige Kredite der KfW (KfW Fördermittel) erfolgen. Diese Förderung der Selbständigkeit sichert den Kredit ab, ohne dass der Gründer selbst für die Haftung einstehen muss.

Selbständigkeit durch staatliche Förderung: Man sollte hier gründlich recherchieren, um alle Möglichkeiten zu Beginn der Existenzgründung ausgeschöpft zu haben.

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