Ein Kleingewerbe als Angestellter betreiben 

Es gibt sicherlich einige Arbeitnehmer, die sich in einem Angestelltenverhältnis befinden und dennoch planen nebenbei ein Kleingewerbe anzumelden. Beide Arten beruflicher Tätigkeiten müssen sich nicht zwangsläufig ausschließen. Vielmehr gilt es prinzipielle Bestimmungen zu beachten, um sowohl ein Angestelltenverhältnis wie eben auch das Betreiben eines Kleingewerbes miteinander vereinen zu können.

Steuerrechtlich gesehen sind das Angestelltengehalt und der Umsatz aus dem Kleingewerbe zwei unterschiedliche Einkommensarten. Dabei geht es vor allem darum, dass der Gewinn aus dem Betreiben des Kleingewerbes nicht mit dem Umsatz identisch sein muss. Schließlich können von den Einnahmen die entsprechenden Geschäftsausgaben abgezogen werden. Daraus ergibt sich dann der Gewinn, der gemeinsam mit dem Gehalt zum persönlichen Einkommenssteuersatz versteuert werden muss.

Natürlich lassen sich auch von Gehalt selbst Pauschbeträge abziehen, die auch ihrerseits das Gehalt selbst und damit auch die zu versteuernde Gesamtsumme verringern.

Bezüglich der Einnahmen aus dem Kleingewerbe sei gesagt, dass solange die Einnahmen zumindest im ersten Jahr 17.500 Euro nicht überschreiten, man umsatzsteuerbefreit ist, damit also keine Mehrwertsteuer von den jeweiligen Kunden einbehalten und umgekehrt auch nicht abführen muss. (siehe hierzu auch: Kleingewerbe und Steuern)

Außerdem bleiben alle Einnahmen (also das Angestelltengehalt und der Gewinn aus dem Kleingewerbe) bis zu einer Höhe von 7500 Euro pro Jahr steuerfrei.

Weiterhin ist es natürlich entscheidend, ob das Kleingewerbe in einem Konflikt (also beispielsweise als Konkurrenz) zum eigentlichen Arbeitgeber bzw. zum Angestelltenverhältnis steht.

 

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