Existenzgründer brauchen unter Umständen Kredit

Jeder Existenzgründer muss sich Gedanken darüber machen, ob er einen Kredit benötigt, um die Anfangs-Durststrecke zu überstehen. Ein Kredit kann er idealerweise über Verwandte oder Freunde bekommen, wenn der Existenzgründer hier Begeisterung vermitteln kann und dieses Umfeld auch Möglichkeiten zur Kredit-Gewährung bietet.

Dieser Kredit sollte auch schriftlich vereinbart werden, denn nur so schafft der Existenzgründer sich Transparenz bzgl. Zinsbelastung und Rückzahlung beim Kredit.

Solle ein Kredit im persönlichen Umfeld nicht möglich sein, dann spricht man mit seiner Bank und legt dieser auch einen Businessplan vor, damit der Erfolg für den Existenzgründer kommuniziert wird. Die Bank bietet nach Erfolgseinschätzung aus eigenen Mittel dem Existenzgründer einen Kredit, hat aber auch Möglichkeiten, den Kredit ganz oder teilweise über staatliche Förderung anzufordern. Eine dieser Möglichkeiten für Kredit ist der ERP (Enterprise Ressource Planning)-Kredit. Hiermit kann die Geschäftsausstattung für den Existenzgründer finanziert werden.

Eine andere Möglichkeit zum Kredit für den Existenzgründer ist das KfW-StartGeld. Hier werden Existenzgründer mit bis zu 50.000 Euro Kredit gefördert, die noch keine drei Jahre am Markt operieren. Der Kredit kann sowohl für Investitionen wie für Betriebsmittel durch den Existenzgründer eingesetzt werden. Die KfW stellt die vermittelnde Hausbank bei diesem Kredit für den Existenzgründer zu 80 % vom Risiko frei. Anfänglich ist der Kredit für den Existenzgründer tilgungsfrei. Sollte die Existenzgründung erfolgreich sein, dann kann der Kredit durch den Existenzgründer jederzeit ohne Kosten durch vorzeitige Tilgung zurückgezahlt werden. Weitere Infos: http://www.kfw-mittelstandsbank.de/DE_Home/Kredite/Die_Foerderprogramme_im_Einzelnen/KfW-StartGeld_/index.jsp

Erfolgreiche Existenzgründer brauchen sich also nicht zu scheuen, wenn sie einen Kredit aufnehmen wollen.

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