Existenzgründungszuschuss

Der Existenzgründungsschuss ist eine Leistung der Bundesagentur für Arbeitslosengeld I-Empfänger, die mit Hilfe des Existenzgründungsschusses ein Unternehmen gründen oder auf sonstige Weise durch selbständige Tätigkeit aus der Arbeitslosigkeit kommen wollen.

Prinzipiell anspruchsberechtigt für einen Existenzgründungsschuss sind also arbeitslos gemeldete Personen, die noch Ansprüche auf Arbeitslosengeld I haben. Wichtig für die Antragsstellung auf Existenzgründungsschuss ist die 90 Tages Frist. Ein Antrag auf Existenzgründungsschuss kann nur gewährt werden, wenn noch 90 Tage Restanspruch auf Arbeitslosengeld I besteht.
Faktisch muss sich aber der zukünftige Gründer jedoch erheblich früher mit dem Antrag auf Existenzgründungsschuss befassen, denn nur wenn er ein überzeugendes Geschäftskonzept (Businessplan) vorweisen kann, ist der Antrag zum Existenzgründungsschuss erfolgreich. Wer als Arbeitsloser eine selbständige Tätigkeit plant, sollte also frühzeitig seinen Sachbearbeiter beim Arbeitsamt/Arbeitsagentur den Wunsch auf Existenzgründungsschuss aufzeigen und diesen auch darum bitten, hierfür weitere Unterstützung (z.B. durch ein gefördertes Existenzgründungs-Seminar) zu bekommen.
Ein Existenzgründungsschuss wird erst gewährt, wenn eine fachkundige Stelle den Businessplan als aussichtsreich bewertet hat. Weiter formale Hürde (wie Gewerbeanmeldung oder Anzeige der Gründung beim Finanzamt) müssen spätestens mit dem geplanten Gründungstermin wirksam werden und im Antrag auf Existenzgründungsschuss auch konkret belegt werden.
Weitere Infos zum Existenzgründungsschuss finden man hier: Gründungszuschuss Geschäftsgründung.

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