Erfolgreich in die Selbstständigkeit Ideen für die Existenzgründung

Die Existenzgründung ist in der heutigen Zeit für viele Menschen nicht nur der Traum der Selbstständigkeit, den man sich erfüllen will – sondern oftmals sogar die letzte Chance, der Arbeitslosigkeit zu entgehen. Dass es auf dem europaweiten Arbeitsmarkt allerdings gerade weniger rosig aussieht, ist uns alle nicht neu. Der Weg in die Selbstständigkeit, so verlockend er auch manchmal scheint, ist aber auch kein einfacher.

Aber was sollte dabei beachtet werden, wenn man sich nach den richtigen Ideen umsieht? Wie lassen sich realisierbare Pläne der Selbstständigkeit von unrealisierbaren unterscheiden? Und wie bringt man Dritte dazu, ebenfalls vom eigenen Konzept überzeugt zu sein - um Zuschüsse oder staatliche Unterstützungen erhalten zu können?

Idee und Konzept voneinander unterscheiden

Viele Menschen beginnen die Selbstständigkeit ungeeigneterweise mit der Suche nach einer Idee und weniger mit dieser. Natürlich muss die Idee an für sich nicht von Anfang an ausgereift sein, aber für eine erfolgreiche Selbstständigkeit sollte schon etwas Grobes vorliegen – und wenn es nur das Wissen ist, was man sich vorstellen könnte und was eher nicht. Anschließend sollte man sich bewusst sein, dass eine gute Idee und ein gutes Konzept bei der Existenzgründung zwei vollkommen verschiedene Dinge sind. Bestenfalls muss aber beides stimmen.

Dennoch sind viele Menschen unsicher und suchen Anreize. Diese kann man sich aus verschiedensten Ratgebern holen. Allerdings ist es oftmals ratsamer selber zu schauen, ob besondere Fähigkeiten, Eigenschaften oder auch Talente vielleicht viel bessere, individuellere und umsetzbarere Ideen liefern. Ebenso können die berufliche Ausbildung, der bisherige Werdegang oder die bestehende Berufserfahrung wertvolle Anhaltpunkte liefern. Letztendlich muss man sich aber auch immer für etwas entscheiden, was Chancen hat auf dem Markt zu bestehen und was einen bestimmten Nachfragebedarf mit sich bringt. Beliebte Schwerpunkte der Existenzgründung sind heute beispielsweise Dinge, die sich im Bereich der Finanzen, Absicherungen aber auch im Wellnessbereich befinden. Bedarf und Nachfrage nach diesen gibt es auf dem Markt nach wie vor, aber nicht jeder eignet sich zur Nageldesignerin, zum Versicherungsmakler oder zum Steuerberater – um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Zudem werden für viele Berufszweige nachgewiesene Ausbildungen, Studiengänge oder Schulungen gefordert.

Welche Idee lässt sich wirklich umsetzen?

Liegen entsprechende Erfahrungen und Nachweise vor, lohnt es sich, eine eventuell bestehende Idee zu einem guten Konzept auszubauen. Denn letztendlich kommt es auf dieses an. Dafür sollte man sich Fragen stellen, wie die ob man auch wirklich für die geplante Selbstständigkeit geeignet ist, ob man weiß was einen erwartet und ob man sich der Nachfrage und der Konkurrenz auf dem Markt bewusst ist. Mit diesen Dingen beschäftigt man sich aber meistens bereits eh sehr ausführlich, wenn man den Businessplan erstellt. Es ist also kein Grund zur Sorge, wenn alle diese Punkte zum ersten Aufblühen der Idee noch nicht ganz klar sind. Hält die Erstellung des Konzeptes, dem eigenen inneren Kritiker stand, sollte man sich daran machen, diese auch umsetzbar vorzustellen und letztendlich zu realisieren.

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