Jede Existenzgründung benötigt einen Businessplan

Ein Businessplan ist eine Zusammenstellung wichtiger Unterlagen und nachvollziehbarer Kalkulationen nicht nur bei der Existenzgründung. Ein solcher Businessplan ist beispielweise notwendig, wenn ein Unternehmen neue Kredite oder Fördermittel bekommen will.

Ein Businessplan wird auf jeden Fall benötigt, wenn die Existenzgründung durchs Arbeitsamt gefördert werden soll. Ebenfalls braucht man einen Businessplan, wenn man Kredite von einer Bank für die Existenzgründung haben will bzw. wenn man Fördermittel der KfW für die Existenzgründung erlangen möchte.

Ein Businessplan für eine Existenzgründung enthält meist folgende Punkte:

Businessplan 1: Hier steht neben dem Namen des Verantwortlichen für die Existenzgründung auch der Name des Unternehmens

Der Name der Existenzgründung sollte aussagekräftig, kundenorientiert und geeignet für Markenbildung sein. In diesem Zusammenhang ist auch eine zugkräftige Internetadresse für die Existenzgründung zu bestimmen.

Businessplan 2: Welche Produkte oder Dienstleistungen wird die Existenzgründung anbieten?

Für den Businessplan ist es wichtig, dass diese konkret und kundennah beschrieben werden. Für die Existenzgründung sollte eine "unique selling proposition" als Alleinstellungsmerkmal gefunden werden.

Businessplan 3: Welche Erfahrungen und Kenntnisse qualifizieren den Verantwortlichen für die Existenzgründung für dieses Gründungsvorhaben?

Hier sollte für Finanzierer und Unterstützer der Existenzgründung deutlich werden, dass von der Qualifikation wie vom Engagement des Verantwortlichen für die Existenzgründung eine gute Zukunftsaussicht ausgeht.

Businessplan 4: Welche Kunden kommen für die Existenzgründung in Frage? Und wie können diese Kunden von der Existenzgründung erreicht werden?

Auch hier sollte der Businessplan konkret werden und die möglichen Kundengruppen für die Existenzgründung umfassend und plastisch beschreiben. Es sollte auch aufgezeigt werden, wie diese Kunden über Marketing der Existenzgründung erreicht werden können.

Businessplan 5: Welchen Kapitalbedarf hat die Existenzgründung?

Dieser Punkt im Businessplan ist für Finanzier besonders interessant. Es muss im Businessplan deutlich gemacht werden, dass die Existenzgründung diesen Kapitalbedarf planmäßig mit Zinsen und Tilgung zurückführen kann und dass ein ausreichender Gewinn für die Existenzgründung resultiert.

Businessplan 6: Wie wird sich die Existenzgründung voraussichtlich hinsichtlich Umsatz und Ertrag in den ersten Jahren entwickeln?

Hier sollten realistische Zahlen der Existenzgründung in Tabellenform im Businessplan stehen. Entweder man entwickelt diese Zahlen mit Standard-Kalkulationsprogrammen oder mit speziellen Programmen für eine Existenzgründung, wie man sie beispielsweise hier findet: http://www.existenzgruender.de/checklisten_und_uebersichten/businessplan/index.php.

Businessplan 7: Welche langfristen Chancen und Gefahren hat die Existenzgründung?

Zur Vollständigkeit beim Businessplan gehört auch der Nachweis, dass man Risiken und Gefahren der Existenzgründung benennen kann. Hier sind dann spezifischen Maßnahmen im Businessplan zu erläutern, die aufzeigen, wie diesen Gefahren für die Existenzgründung zu begegnen sind.

Ein Businessplan für eine Existenzgründung hat den Umfang von etwa 10 bis zu 30 Seiten.

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