Risiken der Selbständigkeit

Die Gründe dafür, sich mit seiner eigenen Idee selbständig zu machen, sind vielfältig. Vor allem steht im Mittelpunkt, sich selbst zu verwirklichen und die Zeit so einzusetzen, wie man selbst dazu in der Lage ist. Eine Selbständigkeit sollte aus diesem Grunde immer auch als Chance wahrgenommen werden, die jedoch ein hohes Maß an Motivation und Eigenverantwortung erfordert, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Viele Gründer jedoch machen sich über den gegebenen Markt und die dadurch erwachsenen Risiken zu wenig Gedanken, vertrauen eher der Qualität ihres Produktes oder der Dienstleistung, die jedoch nur bei Beachtung aller Eigenheiten erfolgreich umgesetzt werden können.

Wir geben Ihnen einen Überblick über notwendige Schritte und geben des Weiteren wertvolle Hilfestellungen.

Der Weg ist das Ziel

Zunächst einmal muss vor der Gründung klar sein, auf welche Weise man sich von Mitbewerbern abgrenzen möchte und welche Anstrengungen notwendig sind, dies in die Tat umzusetzen. Geben Sie sich keiner Illusion hin und bringen alle notwendigen Daten in Erfahrung, schätzen Sie den Arbeitsaufwand und auch die finanziellen Investitionen objektiv ab und machen Sie sich klar, was Sie persönlich dafür unternehmen müssen. Hilfreich sind insbesondere Erfahrungen aus früheren beruflichen Tätigkeiten, etwa bei der Präsentation oder im Umgang mit Kunden, um ein möglichst kompaktes Bild zu erhalten.

Sie sind nun erster Ansprechpartner für Kunden, im guten wie im schlechten Sinne, und haften in der Regel mit Ihrem kompletten Vermögen. Bei sehr kapitalintensiven Projekten bedeuten Rückschläge juristischer Art vor allem aufgrund der finanziellen Risiken häufig das Aus, denn auch wenn Ihnen nichts vorzuwerfen ist, kostet ein Gerichtsverfahren und die Verteidigung in Zivilsachen einiges an Geld. Mit einer auf IT-Berufe maßgeschneiderten Versicherungspolice, einer Berufshaftpflicht von exali.de beispielsweise, können Kostenrisiken vermieden und alle maßgeblichen Schadensfälle abgedeckt werden.

Fehler vermeiden

  • Lassen Sie sich juristisch beraten und führen Sie alle Probleme an, die im Laufe Ihrer Tätigkeiten auftreten könnten. Sorgen Sie in Ihren AGB und sonstigen Verträgen dafür, Unklarheiten zu vermeiden und zudem ein internes Regelwerk aufzustellen, wie Sie Aufträge trotz aller Widrigkeiten zum Abschluss bringen können.

  • Viele Projekte, vor allem aus dem akademischen Bereich, werden von staatlichen Stellen als auch Privatinvestoren gefördert. Diese nehmen Rücksicht auf Ihre gewollte Unabhängigkeit und garantieren weitere Anschubfinanzierungen, wenn bedeutende Teilerfolge auf Basis Ihres Businessplans erreicht wurden. Außerdem mindern Sie so den nötigen Kapitaleinsatz zu Beginn und haben weniger Stress, da Sie sich voll und ganz auf das Projekt fixieren können.

  • Setzen Sie schon zu Beginn auf eine Rechtsform, die weitere Kapitalgeber einzubringen möglich macht und Expansionen ermöglicht, ohne grundlegende Einschnitte hinzunehmen.

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