Arbeiten in den eigenen vier Wänden Selbstständig im Home Office – so klappt es!

Noch vor einigen Jahren war es undenkbar: Anstatt jeden Morgen das Haus zu verlassen und zur Arbeit ins Büro zu fahren einfach zuhause bleiben und direkt dort in den Arbeitsalltag starten. Home Office lautet das Stichwort, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Das gilt nicht nur für Angestellte, die vom Großraumbüro ins eigene Arbeitszimmer wechseln, sondern auch für Freiberufler und anderweitig Selbstständige. Die Vorteile liegen unter anderen in einer erhöhten Flexibilität sowie in einer Kostenersparnis, da auf externe Räumlichkeiten verzichtet werden kann. Damit es aber mit dem Arbeitsalltag im Home Office klappen kann, sollten Sie einige wichtige Dinge beachten.

Arbeiten in den eigenen vier Wänden

Eindeutige Trennung von Arbeit und Freizeit

Normalerweise bezeichnet die räumliche Verschiedenheit von Arbeitsplatz und Zuhause auch eine deutliche mentale Trennung der beiden Bereiche. Bei Tätigkeiten im Home Office fällt diese natürlich weg, da sich der Arbeitsplatz nur wenige Meter von Bett und Küchentisch entfernt befindet. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die beiden Lebensbereiche nicht miteinander verschmelzen zu lassen. Ein eigenes Arbeitszimmer sollte daher vorhanden sein – lässt sich dies aufgrund eines mangelnden Platzangebots nicht einrichten, sollten Selbstständige in jedem Fall zumindest über eine gesonderte Arbeitsecke mit Schreibtisch und Computer verfügen. Schnell nachts im Bett die E-Mails beantworten ist tabu, sonst neigen Sie dazu, rund um die Uhr erreichbar und einsatzbereit zu sein: Was für Ihre Auftraggeber gut klingt, bedeutet für Sie einen hohen Stresslevel. Ein Arbeitszimmer im Home Office kann übrigens auch von der Steuer abgesetzt werden.

Feste Arbeitszeiten und Arbeitspläne

Hier zwei Stunden arbeiten, zwischendurch einkaufen und den Abwasch erledigen, dann wieder zwei Stunden arbeiten: Manchen Selbstständigen gelingt es nahezu spielend, ihren Arbeitsalltag zu managen und sowohl auf ausreichende Arbeitszeiten als auch wichtige Pausen zu achten. Wer sich schnell verzettelt oder dazu tendiert, sich zu viel zuzumuten, kann einen festen Arbeitsplan erstellen, der sowohl genaue Arbeitszeiten als auch die zu bearbeitenden Aufträge enthält. Auf die Mittagspause und weitere kleinere Unterbrechungen darf nicht verzichtet werden, denn sie sind essenziell für die Konzentration und Regeneration zwischendurch.

Das Equipment muss stimmen

Natürlich benötigen Freiberufler und Selbstständige im Home Office ein ebenso hochwertiges und professionelles Equipment wie Angestellte in Unternehmensräumlichkeiten. Ein optimal funktionierende PC oder Laptop mit entsprechender Software ist genauso wichtig wie eine schnelle Internetverbindung – das gilt besonders dann, wenn regelmäßig auch größere Datenmengen transportiert oder Videokonferenzen geschaltet werden. Reicht Ihr vorhandener Internetanschluss für diese Anforderungen nicht aus, empfiehlt sich ein Vergleich für Internet-/DSL-Anbieter und gegebenenfalls ein Wechsel.

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