So schützen sie sich gegen Spam-Mails

"Sie haben 95 ungelesene Mails": Wem beim Öffnen des E-Mail-Postfachs diese Nachricht entgegenblinkt, dem schwant Böses. Denn in den seltensten Fällen handelt es sich dabei um erwünschte Post. Was Sie gegen nervige Spam-Mails tun können, erfahren Sie hier.

© Photodisc/Thinkstock

Werbemüll aus dem Netz

Kaum ein Tag vergeht, an dem unsere virtuellen Postfächer nicht mit Kontaktanfragen junger Damen, ominösen Zahlungsaufforderungen oder mit Werbung für höchst zweifelhafte Gesundheitsprodukte bombardiert werden. Es gibt mittlerweile zwar viele hilfreiche Antispam Programme, die viele der lästigen Nachrichten gar nicht mehr zu uns durchlassen, aber ein ultimatives Patentrezept gegen die lästigen Spam-Mails existiert leider noch nicht. Doch auch wenn man die unerwünschten Sendungen nicht ganz vermeiden kann, es gibt doch ein paar Tipps und Verhaltensregeln, die helfen, Spam-Mails zumindest zu reduzieren.

Sind Spam-Mails gefährlich?

Als Spam gelten alle unverlangt zugesendeten E-Mails mit kommerziellen Inhalten. Zunächst einmal sind Spam-Mails nicht per se gefährlich. In den meisten Fällen handelt es sich nur um nervige Werbung. Doch selbst wenn Sie auch noch so genervt sein sollten, antworten sollten Sie auf diese Mails nicht. Im Gegenteil, eine Beschwerde würde dem Versender lediglich bestätigen, dass Ihre Adresse aktiv ist und so wäre es nicht unwahrscheinlich, dass Sie mit einer weiteren Flut unerwünschter Nachrichten rechnen könnten. Das Beste ist, die Mails gleich ungelesen zu löschen.

Das gilt insbesondere für Mails mit Dateianhängen. Über Links und Datenanhänge besteht ein hohes Risiko, sich Viren, Trojaner oder 0190-Dialer einzufangen. Daher sollten sie auf keinen Fall angeklickt oder geöffnet werden. Auch ominöse Zahlungsaufforderungen, ungerechtfertigte Mahnungen oder dubiose Schreiben von Inkassofirmen sollten Sie keineswegs beantworten oder gar der Zahlungsaufforderung Folge leisten. Wer sich unsicher ist, ob ein solches Schreiben gerechtfertigt sein könnte, der sollte Kontakt mit dem Verbraucherschutz aufnehmen.

Mit diesen Tipps schützen Sie sich gegen Spam-Mails

  • Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse nicht allzu freimütig heraus. Denn jede E-Mail-Adresse, die im Netz veröffentlicht wird, gerät früher oder später in die Hände von Spam-Versendern und wird zum Ziel von Massen-Mails. Sie sollten Ihre Adresse daher nur an vertrauenswürdige Kontakte wie Freunde und Geschäftspartner weitergeben, um sich vor Missbrauch zu schützen.
  • Legen Sie sich eine zweite Adresse an, die Sie im Internet beispielsweise bei Online-Registrierungen oder Gewinnspielen angeben. Das Extra-Postfach können Sie in regelmäßigen Abständen ganz einfach per Mausklick von Spam-Mails befreien.
  • Antispam Programme helfen, Ihr Postfach vor ungewünschtem Werbemüll zu schützen. Dazu gibt es neben vielen mehr oder weniger sinnvollen kostenfreien Web-Programmen auch viele sehr wirksame Kaufprogramme.
  • Klicken Sie die Inhalte von Spam-Mails nicht an und öffnen Sie keine Dateianhänge.

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