Umschulung in der Altenpflege

Das Berufsfeld Altenpflege hat sich in den letzten Jahren als der beliebteste Umschulungsberuf erwiesen, den die Agentur für Arbeit im Sinne einer Weiterqualifizierung anbietet. Dabei durchlaufen sowohl die Ausgestaltung der Umschulung (Dauer, Inhalte, etc.), wie aber auch die spätere Erweiterung dieses Berufes wichtige Veränderungen.

So bietet mittlerweile auch die Weiterqualifizierung innerhalb der Altenpflege zahlreiche Optionen sich zu spezialisieren und dem damit steigenden Bedarf an Fachkräften Rechnung zu tragen. Dabei ist beispielsweise die Umschulung zum/zur Diätassistenten/Diätassistentin eine sehr beliebte Qualifizierung. Hier werden u.a. Altenpfleger/innen darauf geschult, Patienten mit besonderer Ernährung intensiv zu beraten, deren Speisen vorzubereiten und nicht zuletzt auch die korrekte Verabreichung zu koordinieren und zu überwachen.

Ebenso populär ist die Umschulung zum/zur Sozialassistent/in. Hier sind die im praktischen Arbeitsalltag erworbenen Kompetenzen eine zusätzliche Hilfe, wenn es darum geht, benachteiligten Menschen bzw. die Arbeit von Heilerziehungspflegern, Altenpflegern, Ärzten, etc. zu unterstützen bzw. zu ergänzen und den Patienten zu helfen, ein sinnerfülltes Leben trotz Einschränkungen zu führen.

Aber auch Umschulungsmöglichkeiten zum/zur Masseur/in und medizinischen Bademeister/in sind ein wichtiger Bestandteil der Angebote in der Altenpflege. Schließlich helfen die in der Tätigkeit in einem Pflegeheim erworbenen Kompetenzen bezüglich der körperlichen Pflege und der Organisation von Bewegungsprogrammen, die Aufgaben im Bereich Massage-, Bewegungs-, Strahlen-, sowie Hydro-, Balneo-, Thermo- und Inhalationstherapie kompetent zu bewältigen und ärztliche Heil- und Vorsorgepläne in Absprache mit allen beteiligten Verantwortlichen entsprechend umzusetzen.

Schließlich werden aufgrund der immer spezifischer werdenden medizinischer Befunde auch Umschulungen im Bereich Podologie - also der nichtärztlichen Heilkunde am Fuß - angeboten. Ebenso können sich Altenpfleger/innen für Weiterqualifizierungen zum/zur Erzieher/in oder auch zum/zur Physiotherapeut/in entscheiden.

Je nach Umschulung beträgt die Dauer zwischen zwei und drei Schuljahren, beinhaltet in der Regel ein Praktikum und schließt mit einer Prüfung vor der entsprechenden berufsständischen Kammer, IHK, etc. ab. Die Ausbildungskosten (also Lehrgangs- und eventuell auch Unterbringungskosten) übernimmt in den meisten Fällen die Bundesagentur für Arbeit (Umschulung - wie hilft das Arbeitsamt?)

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