Job mit Zukunft - Umschulung in die Altenpflege 

Die Arbeit mit älteren Personen ist nach wie vor ein von vielen Menschen angestrebter Berufszweig. Nicht ohne Grund, denn es ist auch ein Berufszweig mit Zukunft. Senioren - und somit auch viele Arbeitsplätze in der Altenpflege - wird es voraussichtlich immer geben. Und ihr Anteil in der Gesellschaft steigt stetig.

Das ist unter anderem ein Grund, warum dieser Dienstleistungsbereich nach wie vor so stark gefragt ist. Das ist sowohl im Ausbildungs- aber auch im Umschulungsbereich der Fall. Allein die Agentur für Arbeit fördert und finanziert jährlich tausende von verschiedenen Kursangeboten zur Umschulung Altenpflege. Weitere Angebote werden durch Bildungseinrichtungen, aber auch durch die verschiedensten Pflege- und Krankenhausverbände, durchgeführt. Die Nachfrage und Teilnahme an diesen ist immens und steigt immer weiter an. Umschulung Altenpflege gehört heute zu den am häufigsten ausgewählten Umschulungsangeboten.

Doch welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, damit ein beruflicher Start in die Altenpflege möglich ist? Grundsätzlich muss mindestes ein Hauptschulabschluss vorliegen. Soll die Umschulung Altenpflege allerdings über ein Angebot oder mittels Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit finanziert und begleitet werden, müssen weitere Kriterien erfüllt werden: der Interessierte muss arbeitslos und bei der Arbeitsagentur als solches gemeldet sein. Zudem muss eine berufliche Notwendigkeit bestehen - der Interessent ist ungelernt oder die Chance erneut in den ursprünglich erlernten Beruf eingegliedert zu werden, ist sehr gering bis aussichtslos. In diesem Fall wird die Umschulung zum Altenpfleger allerdings auch komplett durch die Arbeitsagentur finanziert und begleitet.

Zudem besteht noch ein Unterschied zwischen den üblichen Umschulungsangeboten zum Altenpflegerhelfer und zum Altenpfleger. Eine Umschulung zum Altenpflegerhelfer dauert in der Regel ein Jahr, eine Umschulung zum Altenpfleger dauert hingegen drei Jahre. Natürlich sind die Kosten einer Umschulung zum Altenpflegerhelfer geringer und werden häufiger genehmigt. Bei letzterer Umschulungsvariante sind die Chancen am Arbeitsmarkt jedoch höher, als bei der ersteren. Man sollte also erwägen, bei der Umschulung zur Altenpflege direkt den etwas mühsameren Weg zu gehen.

Eine Umschulung in die Altenpflege bietet sich vor allem für Personen an, die Spaß an der Arbeit mit älteren Menschen haben. Allerdings sollten diese körperlich und auch psychisch sehr stark belastbar sein. Denn ein Altenpfleger ist nicht nur da, um den Senioren Gesellschaft zu leisten und diese bei Laune zu halten. Ein Altenpfleger muss diese auch im Notfall alleine anheben oder deren Ausscheidungen beseitigen können. Dies sind übrigens unter anderem Einwände, die ein Sachbearbeiter beim Antragsgespräch der Umschulung einwerfen könnte. Der Interessent sollte diese schnell, gezielt und vor allem glaubwürdig entkräften können, um eine Zusage, und so den Bildungsgutschein für die Umschulung, erhalten zu können.

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